• 24.09.2015, 11:53:00
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SPÖ-Häupl: Lebenslust ist in Ottakring zu Hause!

Von Zwickerbussis und Lebkuchenherzen bei „Musik in Rot-Weiß-Rot“ in der Ottakringer Brauerei

Bürgermeister Michael Häupl besuchte
Musikveranstaltung "Musik in Rot-Weiß-Rot" in der Ottakringer
Brauerei

Utl.: Von Zwickerbussis und Lebkuchenherzen bei „Musik in
Rot-Weiß-Rot“ in der Ottakringer Brauerei =

Wien (OTS/SPW) - Bereits zum dritten Mal ließ "Musik in Rot-Weiß-Rot"
die Herzen der Musikfans höher schlagen. In der Ottakringer Brauerei
feierten die BesucherInnen ihre Schlagerstars, lautstark wurden
Zugaben eingefordert, es wurde mitgeklatscht und geschunkelt. Petra
Frey freute sich besonders über den netten Empfang und animierte die
Gäste dazu, Bürgermeister Michael Häupl mit einem besonders lauten
Applaus willkommen zu heißen. Die Tirolerin holte sich dann auch noch
ein "Zwickerbussi" vom Bürgermeister. Dieser wurde von Dieter Chmelar
mit "Willkommen Zuhause" begrüßt - wohnt Michael Häupl doch seit
Jahrzehnten in Ottakring. Im Gespräch ging es um die gute
Lebensqualität in Wien, die auch zahlreiche Studien ausweisen. So
können sich 97 Prozent der WienerInnen nicht vorstellen in einer
anderen Stadt zu leben. "Wir wissen, dass Wien eine tolle Stadt ist.
Aber wir wissen auch, wo es Licht gibt, da ist einiges an Schatten.
Und das sprechen wir an", stellte Häupl fest.****

Zum Beispiel leben zwar 62 Prozent der WienerInnen im geförderten
Wohnbau oder im Gemeindebau, der private Sektor sei aber noch immer
überteuert. Darum baue Wien wieder Gemeindewohnungen, es brauche aber
auch eine Änderung des Mietrechts, "damit es in Wien für alle
selbstverständlich ist, dass es leistbare Wohnungen gibt. Nicht so
wie in London oder Paris, wo es sich kaum mehr leben lässt". Die
Zufriedenheit mit der Stadt sei sehr groß, "wir wissen aber, wo der
Schuh drückt und haben die Lösungen". So auch beim Thema Arbeit. Noch
nie seien so viele Menschen in Arbeit wie jetzt, aber es gab auch
noch nie so viele Arbeitslose. Das mache dem Bürgermeister Sorgen und
daher werde Wien tätig: "Durch Investitionen fördern wir das
Wirtschaftswachstum. Anstatt uns kaputt zu sparen, investieren wir
uns aus der Krise hinaus. Denn es macht einen Unterschied, ob man
einen Kredit aufnimmt und damit auf Urlaub fährt oder sich eine
Wohnung kauft". Es geht um nachhaltige Investitionen in die Zukunft,
die die Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen.

Häupls Vision für die Stadt: "Ich will, dass, wenn Wien wieder eine
Zwei-Millionenstadt ist, wir alle mitnehmen. Dass es ausgewogene
soziale Verhältnisse für alle gibt, nicht nur für Reiche. Wien soll
für alle, die in dieser Stadt leben, eine Lichterstadt sein!".

Lebenslust ist in Ottakring zu Hause

Der als "Papa vom Bezirk" von Dietmar Chmelar angekündigte
Bezirksvorsteher Franz Prokop freute sich über die gelungene
Veranstaltung in der Ottakringer Brauerei. Diese sei ein Wahrzeichen
für Ottakring und ein Treffpunkt für viele OttakringerInnen und
WienerInnen. Und "das ist auch gut so, denn dort wo man zusammen
kommt, redet man miteinander und geht aufeinander zu". Vom Gürtel bis
zum Biosphärenpark habe Ottakring 100.000 EinwohnerInnen und dabei
geht’s immer um den persönlichen Kontakt. Dieser Austausch habe in
Ottakring Tradition. Mit der Aufwertung des Brunnenmarkts wurde zum
Beispiel auch ein Markt geschaffen, wo das das Lebensgefühl zu Hause
ist. Wöchentlich sind hier 60.000 BesucherInnen zu Gast. "Die
Lebenslust ist in Ottakring zu Hause!", betonte Prokop.

Zahlreiche Gespräche mit den Gästen führten Landesparteisekretär
LAbg. Georg Niedermühlbichler und die GemeinderätInnen Sonja
Ramskogler und Erich Valentin. Auch die Ottakringer StadträtInnen
Ulli Sima und Christian Oxonitsch ließen sich dieses Musikfest nicht
entgehen. Oxonitsch betonte, dass die letzten fünf Jahre zeigen, was
im Bildungsbereich weitergegangen ist: "Begonnen beim
Gratis-Kindergarten, für den die Stadt pro Jahr 730 Millionen Euro
investiert, bis hin zur Gratis-Nachhilfe. Wir investieren in Kinder
und in Kindergärten, weil es eine wichtige Bildungseinrichtung ist.
Und wir schauen auch auf die Jugendlichen und helfen ihnen bei ihrem
Bildungsweg".

Darum sei die Gratis-Nachhilfe ein wichtiges Projekt, um jene zu
unterstützen, deren Eltern sich keine Nachhilfe leisten können.
25.000 Kinder haben das Angebot bereits in Anspruch genommen. "Das
zeigt wie wichtig uns Bildung ist. Und gerade Ottakring investierte
den größten Anteil in Schulsanierungen und Kindergärten und schaffte
1.700 Kindergartenplätze", so Oxonitsch.

Umweltstadträtin Ulli Simas Lieblingsplatz in Ottakring ist die
Gegend rund um den Brunnenmarkt. Besonders freut sie, dass sie mit
ihrem Ressort für die Lebensqualität in der Stadt zuständig sei und
so Plätze noch grüner und schöner machen könne. Als Beispiel nannte
sie die Neugestaltung der Wattgasse in Ottakring. (Schluss) nk

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