FPÖ-Neubauer: 25 Jahre Pensionskürzungen sind wahrlich kein Grund zum Feiern

"Pensionisten leiden unter 50-prozentigen Kürzungen"

Wien (OTS) - "Nach einer medial groß aufgeblasenen Pseudo-Novelle des Pensionskassengesetzes, die bestenfalls als Beruhigungspille für einige wenige durchgehen kann und bei der die Bundesregierung wieder Gelegenheit hatte, sich selbstbeweihräuchernd auf die Schultern zu klopfen, ist es nun wieder still geworden um das Thema Pensionskassen. Die betroffenen Pensionisten verlieren weiterhin, sie sind mit bis zu 50 Prozent Verlusten konfrontiert und sie werden weiterhin im Regen stehen gelassen", stellte heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer fest.

"So wurde von Beginn an der Rechnungssatz viel zu hoch eingestuft worden, durch die daraus resultierenden hohen Rechenzinsen haben sich die Firmen elegant entschuldet und sich der Pensionslast entledigt", so Neubauer weiter. Bemerkenswert sei, dass es bei diesem System auch einige wenige Gewinner gebe, nämlich jene, die das leistungsorientierte Modell gewählt hätten, dort werde, wenn Verluste drohen, Geld nachgeschossen auf Kosten derer, die sich im beitragsorientierten System befänden und denen noch ausdrücklich dazu geraten worden sei. Die Initiative "STOPP dem Pensionskassen Flop" investiere nach wie vor Zeit, Geld und Mühen, um hier eine Reparatur des Pensionskassengesetzes zu erreichen. So kritisieren sie unter anderem, dass man teuer für eine Mindestertragsgarantie bezahlen mus, erklärt Neubauer.

Neubauer ortet auch eine steuerliche Benachteiligung, wenn die Vorwegbesteuerung in Anspruch genommen wurde. "So werden hier 25 Prozent als laufender Bezug besteuert, obwohl davon keine Sonderausgaben in Anspruch genommen wurden, hingegen werden Eigenleistungen zur Privatvorsorge, also betreffend die dritte Säule des Pensionssystems, ohne Inanspruchnahme von Sonderausgaben nicht besteuert", so Neubauer. Diese mögliche Ungleichbehandlung wird der FPÖ-Seniorensprecher einer eingehenden Prüfung durch Fachexperten unterziehen und sich je nach Ergebnis auch nicht scheuen, die notwendigen Schritte und Initiativen zu setzen.

"Die Freiheitliche Partei Österreichs vertritt als einzige Partei die Interessen der Betroffenen bzw. der Geschädigten, wo hingegen die österreichische Bundesregierung sich - wie so oft - mehr um die Banken und Pensionskassen sorgt und darum, dass dort der Rubel ordentlich rollt. Jene Menschen, die Jahrzehnte in ein System vertraut und einbezahlt haben, das ihnen nun die Rente um bis zu 50 Prozent gekürzt hat, kümmern die Regierung wenig, daher werden bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Oberösterreich und Wien viele Menschen einer Partei ihr Vertrauen schenken, die als Anwalt der Schwächeren und nicht der Banken auftritt", so Neubauer.

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