Kaske zu neuer Mieten-Umfrage: „Neues Mietrecht überfällig“

Angst vor Umzug im Alter wegen hoher Mieten ein Grund mehr für neues Mietrecht

Wien (OTS) - "Wenn zwei von fünf Österreicherinnen und Österreichern fürchten, im Alter wegen hoher Mieten umziehen zu müssen, ist das ein Grund mehr für eine neues Mietrecht", kommentiert AK Präsident Rudi Kaske ein aktuelles Umfrageergebnis von immowelt.at: "Die Menschen müssen bei den Wohnkosten spürbar entlastet werden." Ein einfaches, einheitliches und transparentes Mietrecht muss deutliche Verbesserungen bringen, verlangt die AK von Justizminister Brandstetter. Außerdem muss die Wohnbau-Initiative der Regierung endlich in die Gänge kommen.

Der AK Plan für billigeres Wohnen: Schaffung eines möglichst einheitlichen Mietrechts, wie es im Regierungsprogramm versprochen ist; runter mit den Mieten - Reform des Richtwertsystems durch klare gesetzliche Zu- und Abschläge; weg mit den Befristungen, außer bei Eigenbedarf der VermieterInnen; Betriebskosten senken durch Streichung der Grundsteuer und Versicherungen aus dem gesetzlichen Betriebskostenkatalog; Maklerprovisionen für MieterInnen abschaffen -so wie seit 1. Juni in Deutschland; klare Erhaltungsregeln für die gesamte Wohnungsausstattung.

"Die Regierung muss die Wohnbau-Initiative endlich starten", sagt Kaske. "Es muss dabei aber jedenfalls sichergestellt werden, dass leistbare Wohnungen gebaut werden, die auch für nachkommende Generationen leistbar bleiben. Weiters muss gewährleistet sein, dass alls Bundesländer wirklich mehr gefördert bauen. Dazu braucht es im Finanzausgleich die erneute Zweckbindung der Wohnbaufördergelder und ihrer Rückflüsse, damit der soziale Wohnbau durch die Bundesländer wieder angetrieben wird."

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