VP-Huger: Nachhaltige Verkehrspolitik nur ein Wunschdenken der SPÖ!

Wien (OTS) - "Anstatt endlich einmal vernünftige Verkehrspolitik in die Tat umzusetzen, werden weiterhin "Luftblasen" in die Welt gesetzt. Die Stadtstraße, die Nord-Ostumfahrung, der notwendige Lückenschluss des Autobahnringes rund um Wien sollten schon längst realisiert sein. Bis jetzt wurde nicht einmal mit dem Bau begonnen!", so Thomas Huger, Bezirksrat der ÖVP Donaustadt in Reaktion auf die jüngste Aussendung von SP-Gemeinderat Gerhard Kubik.

"Wenn rote Gemeinderäte glauben, niemanden in der Asperner Seestadt im Stich zu lassen, dann frage ich mich, ob diese auch jemals dort gewesen sind? Der Straßenbahnanschluss, die Verlängerung die Linie 25 und 26 liegen in weiter Ferne. Von der U-Bahn sind es gut 20 Minuten Fußmarsch um wirklich alle Häuser zu erreichen. Die erst vor kurzem geänderte Stellplatzverpflichtung wurde in der Seestadt nochmals reduziert. Das bedeutet, dass für 3 Single-Wohnungen nur mehr ein Parkplatz vorhanden ist. Des Weiteren wird der nahegelegene Autohersteller GM durch geplante Straßenumbauten bald ohne eigene Zufahrt dastehen. Sollen hier weitere Arbeitsplätze vernichtet werden?", so Huger weiter.

Ebenso kann von einer Taktverdichtung des Öffi-Netzes keine Rede sein. Seit der Eröffnung der Verlängerung der U2 in die Seestadt gibt es zwar mehr Zubringer zu den U-Bahn Stationen, jedoch auch viel längere Wartezeiten. Selbst die U2 fährt nur mit jedem zweiten Zug bis zur Seestadt. In Folge steigen immer mehr Donaustädter auf das Auto um. Zahlreiche Anträge der ÖVP-Donaustadt zur Intervallverdichtung wurden entweder von der SPÖ abgelehnt oder einfach nicht verwirklicht.

"Der planlose Bau von Autofahrer-Schikanen sowie auch die Parkplatzvernichtung werden munter fortgesetzt. Notwendige Verkehrsmaßnahmen werden nicht gesetzt. Daraus resultiert ein steter Zuwachs des Individualverkehrs. Nachhaltige Verkehrspolitik sieht definitiv anders aus!", so Huger abschließend.

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