EU-Gipfel - Karas: Absichtserklärungen reichen nicht aus

Europapolitiker fordert "mehr Ursachenbekämpfung" und "Zeitplan zur konkreten Umsetzung"

Brüssel, 24. September 2015 (ÖVP-PD) Der Europaabgeordnete Othmar Karas ist unzufrieden mit dem in der Nacht zu Ende
gegangenen EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise:
"Absichtserklärungen allein reichen nicht aus. Mir fehlt der Zeitplan zur konkreten Umsetzung der Pläne. Den Worten müssen Taten folgen", so Karas am frühen Morgen in Brüssel.****

"Alles, was der Gipfel gesagt hat, ist richtig und
notwendig, aber nur ein Teil dessen, was notwendig ist. Wir
brauchen mehr Ursachenbekämpfung", betonte der
Europapolitiker.

"Die aktuelle Krise muss zur Geburtsstunde einer
gemeinsamen europäischen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, einer gemeinsamen Entwicklungs-,
Migrations- und Integrationspolitik werden", so Karas.

"Die Vorschläge, die Kommissionspräsident Jean-Claude
Juncker vor zwei Wochen gemacht hat, sind der erste Schritt
und müssen ausnahmslos in die Tat umgesetzt werden", betonte
der EU-Abgeordnete.

Karas fordert auch ein gemeinsames Vorgehen der EU beim UNO-Sonderflüchtlingsgipfel am 30. September in New York. "Das wichtigste ist, die Ursachen der Flüchtlingskrise zu
bekämpfen. Ich erwarte von den EU-Mitgliedstaaten ein
gemeinsames Auftreten bei den Vereinten Nationen und ein
gemeinsames Programm, welche Maßnahmen international zu
ergreifen sind", so der Europaabgeordnete.

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