• 23.09.2015, 15:45:48
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70. Wiener Gemeinderat (6)

Mitteilung von Vizebürgermeisterin Brauner zum Thema „Innovatives Wien 2020“

Utl.: Mitteilung von Vizebürgermeisterin Brauner zum Thema
„Innovatives Wien 2020“ =

Wien (OTS/RK) - GRin Prof.in Dr.in Elisabeth Vitouch (SPÖ) sah die
hohe Anzahl von 44 Prozent an ZuwanderInnen mit Hochschulabschluss
für Wien, als größte Universitätsstadt im deutschsprachigen Raum, als
Chance. Wissensaustausch und vernetztes Wissen von Unternehmen habe
hohes Innovationspotential. Die Wirtschaft sollte den intellektuellen
Nachwuchs nicht als "Generation Praktikum" sehen, sondern diese
entsprechend bezahlen. Es müssten neue Entwicklungen in Gang gesetzt
werden, wie es Wien auch beispielsweise mit der Smart-City-Initiative
forciere.

Erweiterung, Sanierung und Zubau von Schulen

GRin Ing.in Isabella Leeb (ÖVP) appellierte, künftig im Bereich
der Bildungspolitik über die Parteigrenzen hinaus zusammen zu
arbeiten. Kinder müssten an dieser Stelle im Vordergrund stehen. Sie
wies auf ein "Qualitätsproblem" in Kindergärten und an der
Schnittstelle zu Volksschulen hin. Ihre Wünsche für künftige
Maßnahmen seien: Vereinheitlichte Anmeldeplattform für Kindergärten;
Entlastung von LehrerInnen durch den Einsatz von Verwaltungspersonal;
Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie; Weiterausbau von
Ganztagesbetreuung sowie die Vereinheitlichung von schulautonomen
freien Tagen. Weiters sprach sie sich für ein einheitliches
Projektmanagement innerhalb einer Magistratsabteilung aus.
Werbeausgaben für Information an die Bevölkerung sollten in
Zukunftsprojekte investiert werden.

GR David Ellensohn (Grüne) wies darauf hin, dass Bildung in
unserer Stadt noch stärker vererbt würde als in anderen. Außerdem
stelle Migrationshintergrund eine Benachteiligung dar. Er forderte
einen Rechtsanspruch für einen Kindergartenplatz ab dem 2. Lebensjahr
und mehr LehrerInnen. Zuletzt appellierte er an eine
parteiübergreifende Bildungspolitik.

GR Mag. Günter Kasal (FPÖ) sprach sich für den Zubau von
Pflichtschulen aus, sprach sich allerdings gegen die
Projektmanagement-Leistungen durch die Wiener Infrastruktur GmbH aus.
Denn dies bedeute einen Entzug der Kontrolle durch den Gemeinderat.

GR Dr. Wolfgang Aigner (Klubungebundener Mandatar) befürwortete
den Bau von neuen Schulen, auch die Campus-Modelle hätten sich gut
entwickelt. Er sei jedoch der Meinung, dass das Bauen von Schulen in
öffentlicher Hand bleiben solle, "Konstruktionen von
Zweckgesellschaften" hielte er für "keine gute Lösung". (Forts.)
bim/lit

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