- 23.09.2015, 15:06:36
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Bringen wir Österreich nach vorne
WHO-Gesundheitsbericht zeigt bedenkliche Raten bei Fettleibigkeit, Tabak- und Alkoholkonsum. Das Bewusstsein für die eigene Gesundheit muss gestärkt werden.
Utl.: WHO-Gesundheitsbericht zeigt bedenkliche Raten bei
Fettleibigkeit, Tabak- und Alkoholkonsum. Das Bewusstsein für
die eigene Gesundheit muss gestärkt werden. =
Wien (OTS) - "Der heute veröffentlichte Europäische
Gesundheitsbericht der WHO sollte uns alle alarmieren. Die
Bevölkerung lebt vielfach ungesund, speziell auch in Österreich, was
den Alkohol- und Tabakkonsum betrifft. Das schadet jedem Betroffenen
und dem gesamten Gesundheitssystem", erklärt Prof. Dr. Robin Rumler,
Präsident der Pharmig. Wichtig sei, so Rumler, das Bewusstsein in der
Bevölkerung für den Wert der eigenen Gesundheit zu stärken und klar
zu machen, wie sehr jeder einzelne positiv auf den eigenen
Gesundheitszustand einwirken kann, und zwar durch einen gesünderen
Lebensstil, weniger Alkohol- und Tabakkonsum und eine gesündere
Ernährung. "Davon würde nicht nur jeder einzelne, sondern unser
gesamten Gesundheitssystem profitieren. Denn wer gesund ist,
verursacht keine Kosten", so Rumler.
Die Finanzierung unseres solidarischen Gesundheitswesens sei
zunehmend durch die steigenden Arzneimittelkosten gefährdet, wie es
in jüngerer Vergangenheit immer wieder verlautete. Doch die
Arzneimittelkosten machen weniger als 13 Prozent der gesamten
Gesundheitsausgaben aus, während fast 40 Prozent für den stationären
und über 25 Prozent für den ambulanten Bereich aufgewendet werden.
"Abgesehen davon führen die jüngsten Innovationen im
Arzneimittelsektor zu immer besseren Heilungschancen. Und damit gilt
auch hier: Wer wieder gesund ist, verursacht keine Kosten", betont
Rumler.
Erste Prämisse muss immer die Vermeidung einer Krankheit sein, doch
nicht immer lässt sich das individuell beeinflussen. In jedem Fall
trägt die pharmazeutische Industrie durch ihr Forschungsengagement
wesentlich dazu bei, die Lebensqualität bei Krankheit zu verbessern
und Krankheiten auch in immer mehr Fällen zu heilen.
Dieses große Engagement zeigt sich etwa am Beispiel Diabetes:
weltweit sind derzeit 281 Medikamente für die Behandlung von Typ-1-
und Typ-2-Diabetes und der damit einhergehenden Erkrankungen in
Entwicklung. "In Österreich leisten wir zudem mit dem Hauptverband
der Sozialversicherungsträger, der Ärzte- und Apothekerkammer über
unsere gemeinsame Initiative "Arznei & Vernunft" gerade auch bei
Diabetes einen wichtigen Beitrag. Denn derzeit aktualisieren wir die
Leitlinie, die in der Folge den Ärzten als Basis für die Behandlung
ihrer Patienten entlang des neuesten Standes der Wissenschaft dienen
soll", so Rumler.
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