• 23.09.2015, 13:49:33
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Mitterlehner für Beibehaltung der Strompreiszone mit Deutschland

Wirtschafts- und Energieminister zur Einschätzung der EU-Regulierungsbehörde: Aufbrechen der Stromhandelszone würde Zielen des Binnenmarkts und der Energieunion widersprechen

Utl.: Wirtschafts- und Energieminister zur Einschätzung der
EU-Regulierungsbehörde: Aufbrechen der Stromhandelszone würde
Zielen des Binnenmarkts und der Energieunion widersprechen =

Wien (OTS/BMWFW) - "Österreich wird sich auch in Zukunft auf allen
Ebenen für den Erhalt der deutsch-österreichischen Stromhandelszone
einsetzen", sagt Wirtschafts- und Energieminister Reinhold
Mitterlehner anlässlich der heute veröffentlichten Einschätzung der
Europäischen Regulierungsbehörde ACER, welche - rechtlich
unverbindlich - ein Aufbrechen der bestehenden Preiszone anregt. "Das
würde den Zielen des Binnenmarkts und der geplanten Energieunion
widersprechen. Unsere gemeinsame Preiszone ist ein echtes
Vorzeigemodell für eine funktionierende, länderübergreifende
Kooperation und nützt Unternehmen und Haushalten", betont
Mitterlehner.

"Der grenzüberschreitende Stromhandel stärkt die
Versorgungssicherheit, unterstützt die Energiewende und ist eine
zentrale Voraussetzung, um den Binnenmarkt effizient zu vollenden",
bekräftigt Mitterlehner. "Anstatt eine funktionierende Preiszone
aufzubrechen, wäre es sinnvoller, den Ausbau der Strom-Infrastruktur
in Europa zu forcieren, um die Netze fit für die Herausforderungen
der Energiewende zu machen", zeigt Mitterlehner eine auch langfristig
wirksame Lösung auf.

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