NEOS fordert Einkommensmonitoring für Gemeindebau

Meinl-Reisinger: Stadt Wien soll Vergabe von Gemeindewohnungen erleichtern und transparent gestalten

Wien (OTS) - "Wir stimmen den Grünen in einem Punkt zu: Wohnen in Wien muss leistbar bleiben. Deshalb muss der Gemeindebau wieder vor allem für Bedürftige da sein - es kann nicht sein, dass Spitzenverdiener ihr Leben lang zum Sozialtarif im Gemeindebau wohnen. Wir fordern ein Einkommensmonitoring im Gemeindebau und Mieten, die in sozial verträglichem Ausmaß an steigende Einkommen angepasst werden. Diese Mehrerträge wiederum werden für Neuerrichtungen zweckgewidmet", erklärt NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger anlässlich der heutigen Präsentation der Grünen-Pläne zum Thema Wohnen.

Zum Neun-Punkte-Plan der Grünen stellt Meinl-Reisinger fest:
"Offenbar reicht die Phantasie der Grünen gerade dazu, wieder einmal nach stärkeren Regulierungen und strafrechtlichen Konsequenzen zu rufen. Aber gut gemeint ist nicht gleich gut. Es braucht eine konsequente Erhöhung des Angebots, denn nur so werden leistbare Wohnungen geschaffen. Ideologische Milchmädchenrechnungen und die Forderung nach Obergrenzen bringen uns nicht weiter."

"Die Schaffung von mehr Wohnraum gelingt nur, wenn alle Marktkräfte aktiviert werden - Genossenschaften, frei finanzierter Wohnbau und freilich Gemeindebau. Wir treten für eine soziale Durchmischung im Gemeindebau ein, aber zum Beispiel ein Nationalratsabgeordneter soll auch eine Miete bezahlen, die seinem Einkommen angemessen ist. Außerdem muss die Vergabe von Gemeindewohnungen endlich transparent ablaufen. Es braucht objektive und transparente Kriterien, die die Lebensrealität der jungen Menschen berücksichtigen. Wir treten an, um gegen den Filz in Wien vorzugehen, der sich auch im Wohnbau breitgemacht hat. Freunderlwirtschaft und Privielgien für ein paar wenige bringen jedenfalls keinen leistbaren Wohnraum", so Meinl-Reisinger abschließend.

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