Walser: Ekkehard Quins "Willkommensbrief" an Zynismus kaum zu überbieten

Quin als Vorkämpfer für schwarz-blaue Regierung

Wien (OTS) - "Ekkehard Quin leistet sich mit seinem sogenannten ‚Willkommensbrief an Flüchtlinge’ eine Entgleisung, die zynischer nicht sein könnte. Sie widerspricht allen pädagogischen Prinzipien einer sinnvollen Integration", kommentiert Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, den gestern veröffentlichten und über die Kanäle der AHS-Gewerkschaft verbreiteten Blogbeitrag des ÖVP-Gewerkschafters.
"Quin missbraucht mit seiner pauschalen Kriminalisierung und seinen falschen Unterstellungen gegenüber Flüchtlingen die AHS-Gewerkschaft für die Verbreitung seiner rechten Ideologien und präsentiert sich damit als willfähriger Vorkämpfer für eine schwarz-blaue Regierung."

"Nach erster heuchlerischer Empathie mit Flüchtenden schlägt das Schreiben in einen Drohbrief an männliche Asylwerber um. Sie werden unter Generalverdacht gestellt, Mädchen und Frauen ihrer Rechte berauben zu wollen, radikal islamische Ideen zu vertreten, unrechtmäßig um Asyl anzusuchen und schlussendlich aufgefordert, Österreich schleunigst zu verlassen", macht Walser seine Kritik deutlich: "Mit erhobenem Zeigefinger droht Quin den Flüchtlingen mit ‚aller Härte unserer Gesetze‘ und schwingt sich mit der Unterschrift ‚Ihr Österreich‘ zum ungewählten Alleinvertreter der Nation auf."

"Ekkehard Quin möge seine Gedanken auf seinem Blog veröffentlichen, es ist allerdings nicht seine Funktion, im Namen der Republik Menschen pauschal zu kriminalisieren und Vorschriften zu erlassen, wie mit AsylwerberInnen umzugehen ist", so Walser und ein Ratschlag:
"In Bezug auf die Akzeptanz homosexueller Beziehungen sollte Quin seine Energien lieber auf die Überzeugung der eigenen ParteikollegInnen richten."

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