Haimbuchners Wohnbaupolitik droht „Planlos-Award“

SPÖ-OÖ-Klubvorsitzender Christian Makor: „Neue Bürokratie schadet dem öffentlichen Wohnbau in Oberösterreich!“

Linz (OTS) - Die "goldene Himbeere" der Wohnbaupolitik droht dieses Jahr an Oberösterreichs Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner zu gehen, informiert die IG Architektur vor der Verleihung des "Planlos Award 2015" am 29. September 2015. Nominiert wurde Haimbuchner aufgrund seines "Standardausstattungskatalogs" der laut IG Architektur zum Gegenteil des Beabsichtigten führt: Es drohen langfristig höhere Kosten und schlechtere Bauqualität. "Die Architektenvereinigung ist mit ihrer Kritik nicht allein, auch namhafte Firmen wie Eternit haben schwere Bedenken gegen den blauen Katalog geäußert. Haimbuchner bringt eine Negativ-Spirale im Wohnbau in Gang", warnt SPÖ-Klubvorsitzender Christian Makor.

Wäre es beim "Standardausstattungskatalog" wirklich nur um die Kosten gegangen, so hätte es keiner komplexen neuen Bürokratie bedurft. "Kostenobergrenzen sind schon jetzt bei geförderten Wohnbauten Standard. Die können gesetzlich erhöht oder gesenkt werden", informiert Makor. Statt den einfachen gesetzlichen Weg der Kostenobergrenzen zu wählen, hat Haimbuchner ein komplexes Regelwerk geschaffen, das bis hin zur Anzahl von Steckdosen pro Raum und der Leerverrohrung von TV-Anschlüssen alles umfasst. "Die Wohnbedürfnisse können sehr unterschiedlich sein, weshalb ich diese unnötige zusätzliche Bürokratie ablehne. Außerdem zeigt sich beim Wohnen oft, dass kurzfristige Einsparungen langfristig teuer kommen", gibt der SPÖ-Klubvorsitzende zu bedenken.

Zwei Tage nach den Landtagswahlen in Oberösterreich wird der "Planlos Award 2015" vergeben. Haimbuchner steht bereits als einer von nur mehr drei Finalisten (aus 45 Nominierungen) fest. "Als Wohnbaupolitiker schmerzt es, wenn der oberösterreichische Wohnbau derart negativ in der Auslage steht. Meine Hauptsorge gilt allerdings den Wohnungssuchenden und MieterInnen - dass es für sie kein böses Erwachen durch den kurzsichtigen Standardausstattungskatalog gibt", schließt Makor.

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