- 22.09.2015, 11:30:30
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AKNÖ stellt sich Fragen der Generation Y
Wien (OTS) - Eine hochkarätige Runde hat über die
Lebensvorstellungen der Jugendlichen und ihr Vertrauen in Politik und
Institutionen diskutiert. Auf die Forderung von Gastreferentin Alix
Faßmann antwortet AKNÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus
Wieser: "Herausforderungen können wir nur gemeinsam bewältigen. Nur
so wird eine solidarische Zukunft gelingen". Die Diskussion hat im
Anschluss an die Jugend- und Bildungsmesse der AKNÖ "Zukunft | Arbeit
| Leben" in St. Pölten stattgefunden.
"Der Arbeitsplatz von heute ist nicht der Arbeitsplatz von morgen".
Mit diesen Worten eröffnet Bundesminister Rudi Hundstorfer die
Jugend-Enquête der niederösterreichischen Arbeiterkammer, die im
Anschluss an die AKNÖ-Jugendmesse "Zukunft | Arbeit | Leben" in St.
Pölten stattgefunden hat. Gemeint sind damit die Herausforderungen,
denen sich die heutige Generation Y stellen muss. Jene, die heute in
ihren 20ern und Mitte 30ern stecken, finden veraltete Strukturen,
prekäre Arbeitsverhältnisse und eine zunehmende Digitalisierung von
Arbeit vor.
Probleme gemeinsam lösen
Das erklärt auch die Gastreferentin Alix Faßmann. "Es wird viel
geschrieben über die Generation Y. Kreativ und mutig lieben sie ihre
Freiheit, denken anders über Karriere. Aber neue Arbeitsweisen werfen
auch neue Fragen auf", so Faßmann. Die deutsche Journalistin und
Buchautorin erzählt über die Welt der Generation Y und fordert die
politischen VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen zum Handeln auf.
Dieser Forderung kommt AKNÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus
Wieser nach: "Als Interessenvetretung und Gewerkschaft müssen wir
versuchen, jungen Menschen Antworten zu geben". Wieser weist auch
darauf hin, dass prekäre Arbeit und Arbeitslosigkeit nicht nur
Probleme von jungen Menschen sind, sondern vor allem auch die
Generation 50+ davon betroffen ist. "Es kann nicht sein, dass
ArbeitnehmerInnen gegeneinander ausgespielt werden. Herausforderungen
können wir nur gemeinsam bewältigen. Nur so gelingt eine solidarische
Zukunft", sagt der AKNÖ-Präsident.
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