Oberhauser zum Welt-Alzheimertag: Demenz darf kein Tabu sein

Nationale Demenzstrategie in Kooperation mit dem Sozialministerium in Erarbeitung

Wien (OTS) - "Eine Erkrankung an Alzheimer darf kein gesellschaftliches Stigma sein und zu sozialer Ausgrenzung führen", sagt Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Welt-Alzheimertages. "Die nationale Demenzstrategie in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium soll das Thema Demenz enttabuisieren, für Aufklärung sorgen und die Früherkennung fördern", so Oberhauser weiter. Die Demenzstrategie soll Ende des Jahres der Öffentlichkeit präsentiert werden.****

In Österreich sind etwa 1,15 bis 1,27 Prozent der Bevölkerung an Demenz erkrankt, was einer Gesamtzahl von rund 115.000 - 130.000 Personen entspricht. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Prävalenz stark zu. Im Zuge der demografischen Alterung ist daher mit einem weiteren starken Anstieg der Zahl der Betroffenen zu rechnen. Auch die Österreichische Regierung hat das Thema Demenz in ihr aktuelles Regierungsprogramm 2013-2018 unter dem Schwerpunkt "Länger gesund leben und arbeiten" aufgenommen.

Ein spezieller Fokus der Österreichischen Demenzstrategie "Gut leben mit Demenz" liegt auf der Gesundheitsförderung - insbesondere auch der pflegenden Angehörigen - und der Verringerung der Pflegebedürftigkeit. Leben mit Demenz im eigenen Zuhause ist nicht nur der Wunsch der meisten betroffenen Personen, sondern kann auch helfen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

"Von Demenz ist das gesamte System Familie betroffen. Unser Ziel ist es daher, eine bestmögliche, d. h. eine für alle Beteiligten zufriedenstellende und somit nachhaltig tragfähige Versorgung zu arrangieren", so die Gesundheitsministerin. Damit dies auch gelingt, waren die Personengruppe der zu betreuenden Menschen sowie deren Angehörige, die im Zentrum der Demenzstrategie stehen, auch maßgeblich an der Erarbeitung dieser beteiligt. (Schluss)

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