AKS: Demokratisierung der BSV längst überfällig

Aktion kritischer Schüler_innen kritisiert Wahlsystem der Bundesschüler_innenvertretung (BSV)

Strobl (OTS) - Am Sonntag fanden sich zum ersten Mal alle neuen Mitglieder der Bundesschüler_innenvertretung zusammen und wählten den neuen Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda. Bei den BSV-Wahlen sind alle 27 Landesschulsprecher_innen sowie 2 Sprecher_innen der Zentralen Lehranstalten (ZLA) wahlberechtigt. "Wenn 29 Personen den Verteter für mehr als eine Million Schüler und Schülerinnen wählen, dann können wir nicht von einem demokratischen Wahlsystem reden", kritisiert Christina Götschhofer, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS).

Seit Jahren fordert die AKS eine Demokratisierung der Schüler_innenvertretung auf allen Ebenen. Als erste Schüler_innenorganisation Österreichs forderte sie bereits 1987 die Direktwahl der Schulsprecher_innen. Auch die BSV soll direkt gewählt werden. "Schüler_innen müssen ihre eigene Vertretung wählen können, sowohl auf Schulebene als auch auf Landes- und Bundesebene", so Götschhofer. Auch die Intransparenz und Handlungsunfähigkeit der BSV sind Folgen des indirekten Wahlsystems. "Obwohl die BSV die Aufgabe hat, alle Schüler_innen Österreichs zu vertreten, kennen die wenigsten Schüler_innen ihre_n Bundesschulsprecher_in geschweige denn die BSV."

Auch Katharina Freudlsperger, selbst Mitglied der BSV, betont, dass Schüler und Schülerinnen endlich über ihre eigene überschulische Vertretung mitentscheiden müssen. "Nur durch die Direktwahl der Überschulischen Vertretung bekommen wir die Aufmerksamkeit von Medien und Politik, die uns zusteht. Denn wer nimmt schon einen Bundesschulsprecher ernst, der von nicht einmal 29 Schülern und Schülerinnen gewählt wird?"

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