Pfurtscheller: Weltfriedenstag – kein Anlass für beschönigende Worte

ÖVP-Menschenrechtssprecherin: Hilfe ist unsere menschliche Pflicht. Die europäische Friedensgemeinschaft ist gefordert

Wien, 20. September 2015 (ÖVP-PK) Morgen, Montag, ist Weltfriedenstag. Angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise,
die uns alle seit Wochen in Atem hält, erübrigen sich beschönigende Worte, sagte ÖVP-Menschenrechtssprecherin Abg. Elisabeth Pfurtscheller heute, Sonntag.

„Die Basis für ein Leben in Sicherheit und Wohlstand ist überall die gleiche: Frieden. Nur im Frieden kann sich der
Mensch sicher und geborgen fühlen, kann Bildung und
Arbeitsplatz bekommen, sesshaft sein, Familie gründen. Für uns
ist all das Normalität, für so viele Menschen auf der Welt ist
das leider nur ein Wunschtraum. Krieg führt zu Gewalt, Tod, unendlichem Leid, führt zur Flucht ins Unbekannte, wo man auf
das Verständnis und die Hilfe anderer angewiesen ist“, führte Pfurtscheller aus.

„Die Hilfe für die tausenden Menschen, die sich derzeit auf der Suche nach Sicherheit und Frieden auf unsicheren Pfaden
durch ganz Europa bewegen, sollte eine Selbstverständlichkeit
sein. Diese Frauen, Männer und Kinder sind Menschen so wie wir alle. Sie sind in einer Notsituation und es ist unsere
menschliche Pflicht, ihnen zu helfen“, betonte die ÖVP-Menschenrechtssprecherin. „Damit nachhaltige Verbesserung eintritt, muss man aber in den Herkunftsländern, dort wo
Krieg, Verfolgung, Chaos, Schrecken und Terror bestehen,
ansetzen. Dort muss man helfen, Frieden zu schaffen, um den
Menschen wieder ein sicheres Zuhause sicherzustellen.“

Gerade die EU als Friedensprojekt sei jetzt vehement
gefordert. „Die EU ist nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern für mich vor allem auch eine Wertegemeinschaft und
eine Gemeinschaft für Frieden und Freiheit. In diesem Sinne brauchen wir auch in der derzeitigen Flüchtlingskrise – eine Herausforderung für die europäische Gemeinschaft! - eine
faire, gesamteuropäische menschliche Lösung. Kompromissbereitschaft und Solidarität sind das, was die EU ausmacht“, schloss Pfurtscheller.

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