Stronach/Lugar: Konzerne rekrutieren gezielt Facharbeiter in Flüchtlingslagern

Wien (OTS) - "Zuerst geht Daimler-Chef Zetsche in Flüchtlingszentren und pickt sich die besten Arbeitskräfte raus, danach spendet er eine Million Euro einer Hilfsorganisation - ein Schelm, wer Böses dabei denkt", kommentiert Team Stronach Klubchef Robert Lugar diese "Flüchtlingswirtschaft" und erinnert an seinen Debattenbeitrag vom 1.September: Darin hatte er die Regierung kritisiert, das Flüchtlingsproblem lieber in Österreich als vor Ort in Schutzzonen lösen zu wollen, weil die Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte gesehen werden. "Gerade der Aufschrei von Seiten der ÖVP war damals besonders laut - wahrscheinlich hab ich sie sozusagen "auf frischer Tat ertappt", so Lugar.

Das Vorgehen des deutschen Daimler-Chefs sei zwar legal - "der schale Beigeschmack lässt sich aber schwer überdecken", so der Team Stronach Klubobmann. Doch auch Konzerne aus den USA, Großbritannien und Frankreich rekrutieren unmittelbar in den Flüchtlingszentren dringend benötigte Experten. "Für den großen Rest müssen dann die Steuerzahler aufkommen", mahnt Lugar.

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