Meinl-Reisinger: „Strache als populistisches Chamäleon“

Auch die „staatstragende“ Inszenierung kann seine wahren Absichten nicht verschleiern

Wien (OTS) - "Auch die durchschaubare ‚staatstragende’ Inszenierung kann Straches wahre Absichten nicht verschleiern: Mit Halbwahrheiten macht er Stimmung gegen die Flüchtlinge und versucht, ihr Leid gegen politisches Kleingeld einzutauschen", so Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS Wien, zum heute von Heinz Christian Strache veröffentlichten Video zur Flüchtlingskrise.

Nachdem er in der Vorwoche noch auf niederträchtige Art und Weise gegen Flüchtlinge gewettert hat, findet er jetzt zwar gemäßigtere Worte - es ist aber immer noch derselbe Strache, der noch vor nicht allzu langer Zeit gemeint hatte, dass Flüchtlinge in Herkules-Flugzeugen abgeschoben werden sollten, denn da könnten sie "sich anurinieren und schreien so laut sie wollen".

Jetzt, wo sich die Stimmung in Österreich gedreht hat und eine Welle der Hilfsbereitschaft durch das Land rollt, versucht sich Strache als populistisches Chamäleon. "Er zeigt damit nur, wie flexibel Wahrheiten für ihn sind. Wir alle wissen, wie sein wahres Gesicht aussieht, auch wenn er sich jetzt den Schafspelz überzieht", so Meinl-Reisinger, die aber vor allem im Managementversagen der Bunderegierung die große Gefahr sieht: "Sie treibt Strache die Wähler förmlich zu. Jetzt müssen endlich Lösungen her. Die Inszenierung von Strache beweist, er würde alles tun, um gewählt zu werden. Das zeigt, dass er ein guter Schauspieler ist, macht ihn aber noch lange nicht zu einem guten Politiker."

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