Muttonen: OSZE verstärkt Zusammenarbeit mit größter asiatischer Sicherheitsorganisation

Große globale Herausforderungen nur gemeinsam in den Griff zu bekommen

Wien (OTS/SK) - Bei der Herbsttagung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die derzeit in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator abgehalten wird, kommt es erstmals zu einer Annäherung zwischen der OSZE und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Die SOZ ist eine 2001 gegründete regionale Sicherheitsorganisation, der die Volksrepublik China, Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Indien und Pakistan angehören. "Die SOZ repräsentiert rund ein Drittel der Weltbevölkerung und ist damit die weltweit größte Regionalorganisation. Während der Konferenz in der Mongolei besteht nun erstmals die Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit diesem wichtigen Partner zu vertiefen", so die außenpolitische Sprecherin der SPÖ und Vizepräsidentin der parlamentarischen Versammlung der OSZE, Christine Muttonen, auf deren Initiative die Gespräche zustande gekommen sind. ****

Muttonen hat bereits im Vorfeld Gespräche mit dem stellvertretenden Generalsekretär der SOZ, Dimitry Mezentsev, und dem chinesischen Außenministerium aufgenommen. "Ich freue mich über die positiven Reaktionen und das Interesse an einem vertieften Austausch, denn die großen globalen Herausforderungen, wie der Terrorismus oder der Menschen- und Drogenschmuggel, können nur durch eine gute Zusammenarbeit der beiden wichtigen Organisationen in den Griff bekommen werden", betont Muttonen.

"Hunderttausende Menschen fliehen derzeit vor Krieg und Zerstörung aus Syrien, dem Irak und Afghanistan und suchen Zuflucht in OSZE-Mitgliedstaaten. Diese Situation spielt Menschenhändlern in die Hände. Sie profitieren, wie auch Terroristen und Drogenschmuggler, vom schlechten Informationsaustausch und der fehlenden Kooperation zwischen den Ländern in Europa und Asien. Eine bessere Zusammenarbeit der regionalen Sicherheitsorganisationen kann dabei helfen, diese schweren Mängel zu beheben", ist Muttonen überzeugt.

Die Mongolei ist 2012 als bisher letztes der 57 Mitglieder in die OSZE aufgenommen worden. Erstmals wird eine Tagung dort abgehalten. (Schluss) bj/ms/mp

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