Q-Check 21.0: Aktien – what else!

Linz (OTS) - Bei der Roadshow "Q-Check", veranstaltet von DerBörsianer und Metrum Communications, drehte sich am Dienstagabend in der voestalpine Stahlwelt in Linz alles um die Frage, wie es nach den Turbulenzen in China weitergeht. Der Grundtenor der versammelten Experten bleibt dabei vorsichtig positiv, wobei europäische und globale Aktien weiterhin hoch im Kurs stehen.

Christian Riegler, Leiter des Fondsmanagements der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft, rechnet ausgehend von China mit einem weiterhin volatilen Umfeld. Er weist vor allem auf eine weitere Abwertung des Yuan hin, mit der China die Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten wird. Sein Fazit zu den Aktienmärkten bleibt leicht optimistisch: "Aktien sind zwar nicht billig, aber genauso wenig sind sie teuer." Riegler rät im aktuellen Umfeld zu einer eher defensiven Ausrichtung: "Value-Aktien von internationalen Unternehmen wie Unilever oder Nestlé sind gute Anlageoptionen, gerade wenn es weiterhin holprig bleibt."

Daran knüpft Erika Karitnig, Leiterin des Aktienfondsmanagements der BAWAG P.S.K. INVEST, Member of Amundi Group, an: "Die Aktienmärkte waren eigentlich immer volatil, wir sind es nur nicht mehr gewohnt, da es seit 2009 nur bergauf ging." Sie erkennt den Grund für die Turbulenzen in Fernost: "Eigentlich waren nur lokale Märkte betroffen, doch die Angst vor schwächerem Weltwirtschaftswachstum hat die globalen Märkte betroffen." Sie rät weiterhin "global zu investieren, aber vorsichtig bei den Emerging Markets zu bleiben. Die Bewertungen auf den Märkten sind fair."

Mike Judith, Vice President der DNB Asset Management, deutet die Verwerfungen als "eine gesunden Korrektur der Märkte in China". Er sieht vor allem in der Technologiebranche viel Möglichkeiten für Investments: "Wir stehen erst am Beginn einer neuen Ära. Das Internet of Things, wird unsere Welt nachhaltig verändern und den Playern großes Potenzial und tolle Aussichten auf Wachstum ermöglichen. Aktien wie Alphabet, Cisco oder Oracle werden langfristig davon profitieren."

Ein wenig weiter östlich hat es Dieter Wimmer, Leiter Sales Austria bei Comgest Asset Management, verschlagen: Japan. Der Experte rät zu einem genaueren Blick auf diesen vergessenen Markt: "Man hat viele gute Unternehmen bisher außer Acht gelassen, die die Probleme der Japaner erkennen und zu lösen versuchen". Japan kann weiterhin ein attraktives Ziel sein: "Unternehmen in Japan konnten die Erträge steigern. Insgesamt gibt es in Japan einen sehr positiven Ausblick."

In einer Doppel-Conference präsentierten Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender der Cross Industries AG, und Walter Stephan, Vorstandsvorsitzender der FACC AG, ihre Unternehmen. Pierer blickt auf ein Rekordjahr zurück und erwartet für heuer erneut Höchstwerte. "Wir werden die Milliarden-Euro-Umsatz-Grenze nicht nur berühren sondern deutlich durchbrechen. Wir rechnen mit 1,2 Milliarden und weiterem Potenzial in der Zukunft." Stephan erlebte mit FACC AG genau das Gegenteil, blickt aber trotzdem positiv in die Zukunft: "Wir hatten ein schwieriges Jahr, aber es wird wieder besser. Unsere Branche wächst weiter konstant und ist sehr stabil. Unsere Maßnahmen greifen mittlerweile und wir rechnen mit Wachstum und positiven Abschlüssen".

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