Christian Ragger: Unverschämte Forderung einzelner Flüchtlinge

20 Personen in St. Kanzian im „Hungerstreik“, weil sie nicht 2.000 € netto pro Monaten bekommen

Klagenfurt (OTS) - "Die Flüchtlingskrise hat viele Gesichter. Neben der Not vieler, gibt es leider auch einige, die glauben, die Willkommenskultur ausnützen zu können, um unverschämte Forderungen durchzusetzen", teilt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger mit. Er nimmt dabei Bezug auf einen aktuellen Vorgang in St. Kanzian. 20 Asylwerber traten hier am Dienstag in den Hungerstreik, weil ihnen keine Pässe ausgehändigt wurden, sondern, wie es das Gesetz vorsieht, Fremdenkarten, und weil sie nicht 2.000 Euro netto pro Monat Taschengeld erhalten. Das Bizarre daran ist, dass diese "streikenden" Asylwerber zusätzlich eine Pressekonferenz veranstalten wollten. Sie gingen offenbar davon aus, dass sie durch entsprechende Berichte in Medien ihre Forderungen durchsetzen könnten.
"Das Ganze zeigt, dass man sich der Flüchtlingsfrage sehr differenziert nähern muss. Unter den Kriegsopfern befinden sich auch solche, die damit spekulieren, dass sie das berechtigte Mitleid für erstere für sich persönlich ausbeuten können. So mischen sich viele Wirtschaftsflüchtlinge unter jene, denen tatsächlich das Asylrecht zusteht", erklärt Ragger. Man müsse den zuständigen Behörden alle Möglichkeiten geben, um eine klare Trennung unter den Massen an Flüchtlingen vornehmen zu können. "Viel zu lange war man zu blauäugig, um diese Wahrheit zur Kenntnis zu nehmen", betont Ragger. Die FPÖ weist schon lange darauf hin". Erst jetzt, wo der Flüchtlingsandrang unbewältigbar wird, komme bei der SP-VP-Regierung dieser Realismus durch Grenzkontrollen etc. zum Ausdruck. Die unverschämten Forderungen der Streikenden in St. Kanzian offenbaren ein weiteres Problem. "Offensichtlich gibt es unter Flüchtlingen ganz falsche Vorstellungen, was sie in Österreich oder Deutschland erwartet. Asylrecht bringt Rechte und Pflichten. Über letztere wird kaum informiert", so Ragger. "Die Sozialleistungen in Deutschland, Österreich und Schweden üben eine Sogwirkung auf Flüchtlinge aus, sodass sie die anderen EU-Staaten als Gaststaaten sogar ablehnen. Hier ist dringend eine Änderung nötig", fordert Ragger abschließend.

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