Flüchtlingshilfe: Gewerkschaft bedankt sich bei Gemeindebediensteten

Meidlinger ist beeindruckt von so viel Solidarität und Menschlichkeit

Wien (OTS) - "Bei den Gemeindebediensteten wird Solidarität gelebt. Sie packen mit an, opfern ihre Freizeit, sind unermüdlich im Einsatz, um jenen Menschen zu helfen, die ihr Hab und Gut zurück lassen mussten und nun in einem fremden Land Schutz suchen. Leider gibt es Menschen, die den Einsatz für Flüchtlinge nicht gutheißen und den HelferInnen sogar mit Aggression begegnen. Als Gewerkschaft stehen wir hinter jenen KollegInnen, die bei der Flüchtlingshilfe ihr Bestes geben - sei es freiwillig oder im Dienst. Ich möchte mich ganz herzlich bei den MitarbeiterInnen im Gemeindedienst für ihr Engagement bedanken, das ist nicht selbstverständlich. Danke auch an die PersonalvertreterInnen, die die KollegInnen in den Dienststellen unterstützen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen", so Christian Meidlinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB).++++
Die GdG-KMSfB ruft ihre Mitglieder dazu auf, sich nicht von Hassbotschaften irritieren zu lassen, sondern weiterhin Herz zu zeigen und den Flüchtlingen zu helfen. "Viele helfende Hände können einiges erreichen, wie die Situation in den letzten Wochen gezeigt hat. Ich bin stolz, dass die Gemeindebediensteten ihr Können nicht nur im Job, sondern auch ehrenamtlich einsetzen", sagt Meidlinger. So sind Bedienstete aus Gesundheitsberufen im Einsatz, ebenso wie Feuerwehr, Sozialberufe, Müllabfuhr, Kanzleibedienstete, und viele, viele mehr.
Dass sich die GdG-KMSfB zur Flüchtlingshilfe bekennt, zeigt auch der Beschluss im ÖGB-Vorstand, der einstimmig von allen Fraktionen und Gewerkschaften angenommen wurde. Die Gewerkschaft wird es nicht dulden, dass ArbeitnehmerInnen, von wem auch immer, unter Druck gesetzt oder gar kriminalisiert werden, wenn sie unbürokratisch ihrer Arbeit nachgehen, Hilfestellung leisten und Zivilcourage zeigen.

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