Kärnten: Ärztliche Versorgung von Flüchtlingen

Ärztekammer für Kärnten organisiert Ärzte-Datenbank für die medizinische Betreuung von Flüchtlingen

Klagenfurt (OTS) - Aufgrund der dramatischen Entwicklung hinsichtlich der wachsenden Flüchtlingsströme und dem Umstand, dass in den nächsten Tagen mit einer wesentlich höheren Zahl an hilfesuchenden Menschen auch in Kärnten zu rechnen ist, hat die Ärztekammer für Kärnten in einem Rundmail alle Kärntner Ärztinnen und Ärzte um Mitteilung ersucht, ob sie im Bedarfsfalle bereit wären, freiwillig und unentgeltlich für medizinische Hilfe zur Verfügung zu stehen.

"Schon in kürzester Zeit hat es viele Rückmeldungen von Kolleginnen und Kollegen gegeben, die sich bereit erklärt haben, ihre Hilfe anzubieten", freut sich Ärztekammer-Präsident Dr. Josef Huber über die Hilfsbereitschaft der Kärntner Ärztinnen und Ärzte. "Wir erstellen eine nach Fachbereichen und Erreichbarkeit gegliederte Datenbank und können diese den zuständigen Behörden bei Notwendigkeit jederzeit zur Verfügung stellen".

"Es werden auch andere Berufsgruppen aus den verschiedenen Gesundheitsbereichen eingeladen, sich an dieser Maßnahme zu beteiligen und bedarfsorientiert für Hilfe zur Verfügung zu stehen", appelliert Dr. Huber. "Auch Medikamente werden dringend benötigt werden".

Mit diesem Zeichen der Solidarität innerhalb der Ärzteschaft will die Ärztekammer für Kärnten einen Beitrag leisten, um gemeinsam diese enorme Herausforderung bewältigen zu können.

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