Christian Ragger: Kärntner Koalition nimmt Kahlschlag im Mölltal tatenlos hin

Verbund schließt Reißeck-Bahn –Desaster mit Ansage ohne Gegenwehr von Kaiser und Benger

Klagenfurt (OTS) - "Alle Aufmerksamkeit gilt den Flüchtlingen und alles, was sonst noch in Kärnten zu tun wäre, bleibt unerledigt liegen. LH Dr. Peter Kaiser und Tourismusreferent LR Christian Benger nehmen einen touristischen Kahlschlag im Mölltal wehr- und tatenlos hin", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Die Hydro Power AG des Verbunds habe die Schließung des Tourismusbetriebs der Reißeck-Bahn mit 2016 beschlossen. "Das ist ein Desaster mit Ansage", sagt Ragger. Er erinnert daran, dass er bereits am 11. März des Vorjahres in der Landesregierung eine Protestresolution an den Verbund und den Bund als dessen Eigentürmer eingebracht habe. Darin wurde die Hydro Power AG aufgefordert, ihrer Verantwortung für die Region, deren Wasserkraftressourcen sie nutzen dürfe, nachzukommen und von Schließungsplänen Abstand zu nehmen. "Doch Kaiser, Holub und der damalige VP-Tourismusreferent Waldner hielten das nicht für nötig. Sie lehnten ein gemeinsames Auftreten Kärntens für das Mölltal ab. Angesichts dieser Gleichgültigkeit und Wehrlosigkeit der rot-grün-schwarzen Koalition hat der Verbund leichtes Spiel. Er raubt dem Land Kärnten eine touristische Attraktion und durchtrennt eine Lebensader des Mölltales, ohne dass die Verantwortlichen des Landes Widerstand leisten", ärgert sich Ragger.
Die Reißeck-Bahn ist in ihrer Art einmalig und hat über viele Jahre annähernd gleichbleibende Beförderungszahlen von 60.000 Personen während der Sommermonate. Es fallen 15 Arbeitsplätze weg und das im Bezirk Spittal, der landesweit Rekordarbeitslosigkeit beklagt. Der Region geht eine erhebliche Wertschöpfung verloren. "Das ist eine weitere böse Attacke gegen Oberkärnten, womit sich die Ausdünnung des ländlichen Raums ungebremst fortsetzt", stellt Ragger fest. Bezeichnenderweise hätten LH Kaiser und Tourismusreferent Christian Benger im August auf letzte Warnbriefe, dass dieser Kahlschlag bevorstehe, nicht reagiert. "SP und VP haben nicht mal den Mumm, bei ihren Regierungsvertretern zu intervenieren. Sie nehmen tatenlos hin, dass Kärnten abgeräumt wird", so Ragger. "Letztlich wird diese Schließung unterm Strich viel teurer sein, als die Erhaltung des Tourismusbetriebes der Bahn kostet", meint er abschließend.

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