FP-Lasar: Radikaler Islamismus darf nicht durch die Hintertür salonfähig gemacht werden

Muslimbrüder bei interreligiösem Dialog in Wien

Wien (OTS) - Internationale Gespräche auf Wiener Boden über die interreligöse Verständigung wären durchaus begrüßenswert. Allerdings müsse man dabei sehr genau darauf achten, wer an diesen Gesprächen teilnimmt, so der FPÖ-Wien Stadtrat David Lasar, der den Start der muslimisch-jüdischen Leadership-Plattform am 9. September anspricht. So soll einer der Teilnehmer, Ibrahim El Zayat, der Chef der deutschen Muslimbruderschaft sein. Zudem wurde El Zayat zusammen mit 39 Funktionären der Muslimbruderschaft von einem ägyptischen Militärgericht Anfang 2007 wegen des Verdachts der "Nutzung terroristischer Methoden zur Durchsetzung ihrer Ziele" angeklagt.

Die Gefahr der Radikalisierung, die von der Muslimbruderschaft ausgeht, darf in Österreich nicht unterschätzt werden, so Lasar, der darauf hinweist, dass diese Gruppierung, die in Deutschland immerhin vom Verfassungsschutz beobachtet wird, über viel Geld und eine gute Vernetzung verfügt. Der interreligiöse Dialog im Saudi-Zentrum in Wien könne dazu führen, Islamismus in Österreich salonfähig zu machen. "Es muss stark darauf geachtet werden, dass Vertreter des jüdischen Glaubens nicht hinters Licht geführt und dazu verwendet werden, dem Salafismus eine gesellschaftliche Anerkennung zu bringen." (Schluss)

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