Haimbuchner auf Rieder Messe: ÖVP-Bauernpolitik ist in Wahrheit Kammernpolitik

„Wer eine Veränderung in diesem Land will, muss am 27. September FPÖ wählen“

Linz (OTS) - Auf der Rieder Messe fand heute im Rahmen der Heimat-Tour die Veranstaltung mit FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und Landesparteiobmann LR Dr. Manfred Haimbuchner im Festzelt statt. Über 6.000 Menschen kamen, um den beiden FPÖ-Politiker zuzuhören. FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner ging in seiner heutigen Rede auf der traditionellen Landwirtschaftsmesse auf die aktuelle Situation der Bauern im Land ein. "‚Die FPÖ sagt klar Nein zu TTIP, wir sagen klar Nein zu einer Bevormundung aus Brüssel und aus den USA. TTIP ist keine Chance, es ist eine Gefahr für unsere Landwirte", so Haimbuchner. ******

"Laut einer Umfrage überlegt jeder zweite Bauer, den Hof aufzugeben. Das wäre eine Katastrophe für die Ernährungssicherheit und den Produktionsstandort", zeigt der FPÖ-Landesparteiobmann auf, dass ein Landwirt nach einem arbeitsreichen Leben im Durchschnitt 715 Euro an Pension hat. "Das ist weniger als ein Asylberechtigter mit der Mindestsicherung von monatlich 860 Euro hat. Das ist eine Ungerechtigkeit." Die Einkommenssituation der Bauern sei dramatisch, die Preise am Boden. So würden derzeit die Schweinebauern in Wahrheit drauf zahlen. "Weder die ÖVP noch der Bauernbund unternehmen etwas dagegen. Aber kein Wunder: Denn im Landtag sitzen ja Kammerfunktionäre für die Schwarzen. Und die machen keine Agrar-, sondern eine Kammernpolitik. Es stimmt doch etwas nicht in diesem Land, wenn ein Kilogramm Katzenfutter 6,50 Euro kostet und für ein Kilo Schweinefleisch man nur 3,90 Euro bezahlt." Haimbuchner erinnerte daran, dass die ÖVP unter anderem auch in Brüssel für TTIP gestimmt habe und auch die unsäglichen Russlandsanktionen würden dazu beitragen, dass die Situation für die Bauern derzeit mehr als schwer sei. "Wir brauchen keine Russland-Sanktionen, die Russen sind nicht unsere Feinde. Es muss möglich sein, dass unsere Betriebe nach Russland exportieren können."

"Die Bauernpolitik der ÖVP ist von Doppelmoral und Doppelbödigkeit geprägt. Die AMA hat es bis dato noch immer nicht geschafft, dass es endlich eine ordentliche Kennzeichnung heimischer Lebensmittel gibt. Aber auf der anderen Seite werden die Landwirte von der AMA mit einer überbordenden Bürokratie sekkiert. Es zeigt sich, dass die ÖVP eine Doppelmoral betreibt. Sonntags gehen die Schwarzen in Tracht und blinken rechts, um am Montag dann mit den Grünen wieder Links abzubiegen."

DIE WAHRHEIT IST ZUMUTBAR

"Wir Freiheitlichen hetzen nicht, sondern wir sprechen die Sorgen und Ängste der Menschen an, weil die Wahrheit zumutbar ist. Bei Heimat denke ich an jene, die das Land aufgebaut haben. Bei Heimat denke ich an die Menschen, die heute dieses Land gestalten, die Steuern zahlen und dafür wenig Dank aus der Bundespolitik erhalte. Es gilt, unsere Heimat für nachfolgende Generationen zu erhalten", stellte Haimbuchner klar.

Hinsichtlich der prognostizierten bis zu 10.000 Flüchtlingen, die für dieses Jahr in Oberösterreich erwartet werden, zeigte Haimbuchner auf, dass allein bis zum Jahresende mit Zusatzkosten von 35 Millionen Euro zu rechnen sei. "Ihr finanziert das Sozialsystem, ihr finanziert das alles. Das wird aber gerne verschwiegen. Ich fordere, dass noch vor dem 27. September die Karten offen auf den Tisch gelegt werden, was das alles kostet und wo gespart werden wird. Immerhin wird ja auch schon von einer Solidaritätssteuer gesprochen. Den Menschen muss noch vor der Wahl die Wahrheit gesagt werden. Und es geht natürlich am 27. September auch um Brüssel und um die Bundespolitik. Es geht auch um die Steuerpolitik, für die Landeshauptmann Pühringer als Mitglied der zuständigen Kommission maßgeblich verantwortlich ist. Es geht auch um die acht Milliarden Euro, die an die Gläubigern der Griechen verschenkt wurden. Die EU ist gescheitert und in der EU gibt es keine Solidarität. Das Geld kommt vom Norden in den Süden, die illegalen Einwanderer nehmen den entgegengesetzten Weg. Wer eine Veränderung in diesem Land will, muss am 27. September die FPÖ wählen, sonst wird sich gar nichts ändern. Für uns zählen nicht Umfragen, für uns zählt das Ergebnis am Wahlsonntag", schloss Haimbuchner. (schluss) bt

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