Glawischnig: Statt Flüchtlingen zu helfen, will Strache Eisernen Vorhang rund um ganz Österreich errichten

Straches Fantasie von Stachedrahtzaun rund um Österreich erinnert an Nordkorea und einstigen Ostblock

Wien (OTS) - "Statt Flüchtlingsfamilien zu helfen, die mit knapper Not den Mörderbanden des IS und den Fassbomben Assads entkommen sind, will FPÖ-Obmann Strache rund um Österreich einen Eisernen Vorhang errichten lassen. Damit soll Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern der Weg in die Sicherheit mit Stacheldrahtzäunen mit rasiermesserscharfen Klingen versperrt werden. Und wenn sie sich nicht aufhalten lassen, wird STrache wohl für den Einsatz von Gummiknüppeln und Wasserwerfern gegen Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern plädieren. Das ist eine unmenschliche Fantasie, die sonst nur kommunistische Diktatoren wie im einstigen Ostblock oder in Nordkorea ersinnen", kritisiert Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen. Der FP-Obmann fordert im Interview mit "News" einen Grenzzaun rund um Österreich.

Straches Eiserner Vorhang würde auch die Österreicherinnen und Österreicher wie in Nordkorea von den Nachbarländern Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Italien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Slowakei abschotten. Stundenlange Grenzkontrollen wie einst an den Grenzen zum Ostblock wären wohl die Folge. Von den wirtschaftlichen Folgen dieser grauenhaften Fantasie - niemand will ein Headquarter in einem umzäunten Land einrichten - ganz zu schweigen. "

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