Neues ORF-Büro in Kiew eröffnet

Wrabetz: „Größtes Korrespondentennetz in der Geschichte des ORF“

Wien (OTS) - Unmittelbar nach Beginn der Krise in der Ukraine entsandte der ORF Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz in die Ukraine und beauftragte ihn, da ein Ende des Konflikts bis heute nicht in Sicht ist, mit dem Aufbau einer fixen Außenstelle in Kiew. Diese wurde heute Abend am Freitag, dem 11. September 2015, im Rahmen eines kleinen Empfangs im ORF-Büro Kiew offiziell eröffnet. Unter den Gästen waren neben ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und EU-Kommissar Johannes Hahn unter anderem Alt-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, die österreichische Botschafterin Hermine Poppeller, OSCE-Botschafter Martin Sajdik und der ukrainische Infrastrukturminister Andrii Pyvovarskyi.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Mit 16 Büros hat das ORF-Korrespondentennetz nun den größten Umfang in der Geschichte des ORF erreicht. Trotz Sparzeiten setzt der ORF auch weiterhin auf den Ausbau des Korrespondentennetzes, das in Relation zur Größe Österreichs eines der größten Netze weltweit ist. Gerade der Erfolg mit dem Aufbau neuer Außenstellen wie Peking und Istanbul zeigt, wie wichtig es ist, als Sender an den Brennpunkten des Weltgeschehens, wie eben auch in der Ukraine, präsent zu sein, um die Ereignisse, die entscheidend für die Entwicklung Europas sind, hautnah beleuchten zu können. Das tun unsere Korrespondenten und Korrespondentinnen an den Hot Spots des aktuellen Geschehens jeden Tag, liefern Fakten, Orientierung und Hintergründe. Diese Form der Auslandsberichterstattung kann nur ein unabhängiger und ausreichend finanzierter öffentlich-rechtlicher Rundfunk gewährleisten. Ich freue mich also, mit der Außenstelle Kiew das nunmehr 16. Korrespondentenbüro des ORF eröffnen zu können und bin froh, mit Christian Wehrschütz einen der profundesten Kenner der Ukraine mit der Leitung des Büros zu betrauen. Ich bedanke mich für sein Engagement beim Aufbau dieser neuen Außenstelle und wünsche ihm viel Erfolg."

EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn: "Die Entscheidung, Christian Wehrschütz nach Kiew zu senden, war die beste Wahl für die österreichische Community hier und ich danke dem ORF dafür. Dass nun mit Christian Wehrschütz einer der besten österreichischen Journalisten hier ist, bestärkt sowohl die örtlichen Journalistinnen und Journalisten als auch die örtlichen Medien insgesamt. In Zeiten, in denen Europe in Frage gestellt wird, ist es eben wichtig, den europäischen Gedanken des friedlichen Miteinanders dem Publikum zu erklären. Ich danke Christian Wehrschütz und wünsche ihm viel Erfolg dabei."

ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz: "Aus der Ukraine und deren Krisengebieten zu berichten ist eine der größten Herausforderungen meines Korrespondentenlebens und ich danke dem ORF für die Möglichkeit, die Österreicherinnen und Österreicher authentisch und am Puls des Geschehens über die Entwicklungen in der Ukraine informieren zu können."

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