Türkei - Schieder: Eskalation der Gewalt beenden

EU muss auf beide Parteien einwirken, um zum Friedensprozess zurückzukehren

Wien (OTS/SK) - Bestürzt zeigt sich SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder über die aktuelle Eskalation der Gewalt in der Türkei. "Die Auseinandersetzungen der vergangenen Tage haben einen Prozess vieler Jahre wieder zunichte gemacht. Eine Rückkehr zum Friedensprozess ist dringend geboten. Die Rechtsstaatlichkeit muss wieder hergestellt werden", so Schieder. ****

Auf europäischer Ebene fordert Schieder dringend, auf die Konfliktparteien einzuwirken, um rasch zu einem Friedensprozess zurückzukehren. "Ohne diesen ist der wirtschaftliche und demokratische Prozess in der Türkei gefährdet", so Schieder.

"Der Schutz türkischer und kurdischer Zivilisten muss im Mittelpunkt der Bemühungen stehen. Gleichzeitig müssen rechtsstaatliche Strukturen, wie demokratische Parteien und Medien, gesichert werden. Die anstehenden Wahlen müssen in einem demokratischen und fairen Rahmen abgehalten werden können", sagt Schieder.

"Die Türkei muss - statt einen Kampf gegen die Kurden zu führen -deutlich entschiedener gegen den Terror des IS vorgehen. Der Kampf gegen den IS ist von Seiten der Türkei bisher viel zu wenig intensiv geführt worden", so Schieder abschließend. (Schluss) ve/ms/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003