Schülerunion: Forderungen zur Integration schulpflichtiger Flüchtlinge

Buddy-Systeme und der verstärkte Einsatz von Schulpsychologen sind neben der Förderung des Spracherwerbs unabdingbar.

Wien (OTS) - Die Schülerunion erwartet sich vom heutigen Asylgipfel der Bundesregierung konkrete Lösungen im Umgang mit schulpflichtigen Flüchtlingen. Ein Zusammenrücken der Schulgemeinschaft ist aktuell notwendig, um eine hohe Unterrichtsqualität zu wahren.

"Gerade wenn man als Schülerin und Schüler in eine neue Klasse kommt, ist es schwierig, sich zurechtzufinden. Ein Buddy-System, in dem eine Schülerin oder ein Schüler den neuen Schüler bzw. die neue Schülerin in seinem Schulalltag unterstützt, muss jetzt auf die aktuelle Situation angewandt werden. Die Flüchtlingskinder können so gezielt in die Schulgemeinschaft aufgenommen und unterstützt werden", ist sich Philipp Kappler, Bundesobmann der Schülerunion, sicher.

Die Politik muss ebenso genügend Personal in Form von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bereitstellen, um die Flüchtlinge bestmöglich zu unterstützen. Ein verstärkter Einsatz von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen am Standort ist für die Kinder zur Verarbeitung der Erlebnisse sowie zur Integration unersetzlich.

"Um eine hohe Unterrichtsqualität zu garantieren, ist es für uns aber nach wie vor der logische Schritt, nicht-deutschsprachige Kinder in eigenen Klassen auf den Regelunterricht vorzubereiten. Dies ist nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für die anderen Kinder wichtig, um dem Unterricht ungestört folgen zu können", so Kappler abschließend.

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