APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Faymann, Fischer und Pühringer aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 04.09. bis 11.09.2015 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Im Zuge der aktuellen Flüchtlingskrise drängt Faymann auf einen EU-Sondergipfel noch in diesem Monat; EU-Ratspräsident Donald Tusk verweist hingegen auf den nächsten regulären Gipfel am 15. und 16. Oktober. Dies sei "ein Fehler", betonte Faymann in einem Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten".

Freitagabend zitierte Faymann den ungarischen Botschafter ins Kanzleramt, um ihm mitzuteilen, dass die Genfer Menschenrechtskonvention "von allen Staaten der EU zu respektieren" sei. Zuvor ließ Ungarn Flüchtlinge ohne Registrierung nach Österreich und Deutschland weiterreisen. Ungarns Außenminister Péter Szijjártó kritisierte daraufhin Werner Faymann in einem "Standard"-Interview:
Faymann habe aus politischen Beweggründen heraus Aussagen getroffen, die nicht der Wahrheit entsprächen. Ungarn respektiere sehr wohl die Regeln, im Übrigen könne er die Kritik des Kanzlers gar nicht nachvollziehen.

Nach Gesprächen Faymanns mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und dem ungarischen Premier Viktor Orbán wird aus Ungarn kommenden Flüchtlingen eine vorerst ungehinderte Einreise nach Österreich und Deutschland erlaubt.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Landesparteiobmann und Spitzenkandidat der SPÖ Oberösterreich, Reinhold Entholzer, auf Platz zehn im Ranking.

Bei den TV-Konfrontationen zur Landtagswahl am 27. September war die Flüchtlingskrise das vorherrschende Thema. Entholzer lobte die Lösungsbemühungen Werner Faymanns und forderte von Innenministerin Mikl-Leitner "eine ordentliche Entwicklungszusammenarbeit" ein. Sogar ein eigenes Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit bzw. Integration wäre für Entholzer denkbar. Auf die Frage, wie die Parteien nach der Wahl miteinander verfahren sollen, betonte Entholzer, dass eine Koalition mit der FPÖ, mit der "derzeitigen Menschenhetze", die von der FPÖ betrieben werde, für die SPÖ nicht möglich sei. Entholzer favorisiert nach der Wahl eine Zusammenarbeit mit der ÖVP.

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