Neues Erstantragszentrum der Magistratsabteilung 35

Neue Lenkung der KundInnenströme – Neues Anmeldemanagement

Wien (OTS) - Mit der Eröffnung eines neuen Erstantragszentrums für Drittstaatsangehörige setzt die Wiener Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsabteilung MA 35 ihren Umstrukturierungsprozess fort. Nach der bereits erfolgten Trennung der Verfahren von EU-BürgerInnen von den übrigen Verfahren werden ab 14. September auch die Erstanträge von Drittstaatsangehörigen separat bearbeitet. Notwendig wurde dieser Schritt durch die erhöhten Anforderungen, die durch höhere Antragszahlen und der sich ständig ändernder Gesetzesmaterie entstanden waren. Kern der Maßnahmen sind dabei vor allem eine Bündelung und Neugestaltung der Arbeitsabläufe, wodurch eine wesentliche Zeitersparnis erreicht wird. Das neue Erstantragsantragszentrum befindet sich in den bestehenden Räumlichkeiten der MA 35 in der Dresdner Straße.

Die Maßnahmen im Überblick

Bislang mussten sich AntragstellerInnen je nach Situation entweder an ihre Bezirkseinwanderungsstelle oder das Erstantragsreferat in der Zentrale der MA 35 wenden.
Durch die Eröffnung des Erstantragszentrums wird das Fachwissen von insgesamt 46 MitarbeiterInnen nun gebündelt an einem Standort zur Verfügung stehen.

Die einzelnen erforderlichen Arbeitsschritte wurden neu strukturiert und optimiert, um die Wartezeiten zu verkürzen. So werden künftig unter anderem die Abnahme von Fingerabdrücken sowie die Kartenausgabe getrennt von der restlichen Verfahrensbearbeitung durchgeführt, was sowohl für KundInnen als auch für MitarbeiterInnen eine deutliche Zeitersparnis darstellt. Zusätzlich kommt ein neues Anmeldemanagement zum Einsatz.

Gleichzeitig mit dem Erstantragszentrum startet die MA 35 mit neu gestalteten Hinweistafeln. Durch die Verwendung von Piktogrammen sollen einzelne Informationen ohne Worte und für alle gleichermaßen verständlich vermittelt werden.

Durch die Entlastung der Außenstellen der MA 35, bringt das neue Erstantragszentrum auch Verbesserungen für Personen, die ihren Aufenthaltstitel verlängern wollen. Denn rund 3.500 Erstanträge, die bisher in den Einwanderungsaußenstellen bearbeitet wurden, werden künftig vom Team des Erstantragszentrums betreut. Dies bedeutet auch abseits des neu eröffneten Zentrums kürzere Wartezeiten und raschere Antragserledigungen.

Im one-stop-shop-Prinzip wird darüber hinaus auch die Niederlassungsbegleitung "StartWien" der Magistratsabteilung 17 im Erstantragszentrum verfügbar sein. Im Sinne einer echten Willkommenskultur ist damit eine Integrationsbegleitung für NeuzuwanderInnen ab dem ersten Tag sichergestellt. (Schluss) bea

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Andreas Berger
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