SP-BV-Prokop: FP-Schmutzkübelkampagne auf dem Rücken der Schwächsten ist niederträchtig und erbärmlich

In Wien gibt es keine Lager

Wien (OTS/SPW-K) - Schockiert über die heutigen Aussagen der FPÖ Wien zeigt sich Franz Prokop, SPÖ-Bezirksvorsteher von Wien-Ottakring: "Eine Parteipolitik, die AsylwerberInnen und Kriminelle auf eine Stufe stellt und damit eine Schmutzkübelkampagne auf dem Rücken der Ärmsten und Schwächsten austrägt, um auf Stimmenfang zu gehen, ist niederträchtig und erbärmlich und hat in Wien nichts verloren. Schämen Sie sich!"

"Die FPÖ Wien scheint angesichts ihrer Aussagen in einem Parallel-Ottakring zu leben und beweist wieder einmal null Gespür für unseren Bezirk oder die hier lebenden Menschen", hält Prokop fest, der damit auf die unreflektierten Aussagen, die Kriminalitätsrate in Ottakring würde aufgrund von "Junkies", "Dealern" und "Asylwerbern" explodieren, Bezug nimmt. Die Kriminalität sei in Wien generell rückläufig, wie aktuelle Polizeimeldungen konstatieren, erklärt Prokop weiter. "Diese Behauptungen sind daher schlichtweg falsch", betont der Ottakringer Bezirksvorsteher und informiert, dass Ottakring darüber hinaus 25 zusätzliche PolizistInnen bekommt, die für die Sicherheit im Bezirk sorgen.

Für den SPÖ-Bezirksvorsteher handelt es sich um "typisches FPÖ-Wahlkampfgeplärre", das insbesondere Angst und Panik verbreiten soll. Laut Prokop seien im Haus Liebhartstal 1 derzeit nur unbegleitete Mädchen und Buben sowie Frauen und einige wenige Familien untergebracht, um insbesondere auch das Flüchtlingslager in Traiskirchen zu entlasten. Prokop dazu: "In Wien gibt es keine 'Lager', sondern Unterkünfte, die diesen Menschen in einer Notsituation eine vorübergehende Bleibe bieten." Dennoch ist es jetzt besonders wichtig, die anderen Bundesländer in die Pflicht zu nehmen, Flüchtlinge aufzunehmen, fordert Prokop.

"Gerne können Sie in Ihrem Paralleluniversum Zäune und Schützengräben aufziehen. Ottakring hat jedoch in den letzten Monaten Solidarität und Zivilcourage gezeigt und wird auch in Zukunft keine Sekunde zögern, Familien und Kindern in dieser Notsituation beizustehen", so Prokop in Richtung FPÖ.

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