Rückschau auf einen bedeutsamen Tag

Praktikertag war ein großer Erfolg

Münchendorf/Wien (OTS) - Die ARGE Kompost und Biogas hatte für den 9. September 2015 zum 4. Internationalen Praktikertag nach Münchendorf in Niederösterreich gerufen und alle waren gekommen. Es war eine fulminante Leistungsschau der österreichischen Kompostbranche. Kein anderes Land der Welt kompostiert so fleißig und erfolgreich pro Kopf und Einwohner wie Österreich. Dies hat in den letzten 20 bis 25 Jahren zu einem Technologieschub (90 Prozent Exportanteil) geführt und entsprechend viele Arbeitsplätze geschaffen. Die Basis des Erfolges war die Einführung der getrennten Sammlung vor 20 Jahren und die Abfall-Hierarchie – zuerst stoffliche Verwertung, dann energetische Nutzung und erst zuletzt Deponierung – ist inzwischen auch europäische Denkweise. Kurz: Kompostieren ist die höchste Form des Recyclings und Schlüsseltechnologie des nachhaltigen Humusaufbaus, wie ARGE-Präsident Hubert Seiringer in seiner Eröffnungsrede erklärte.

Landesrat Stephan Pernkopf lobte den „unbeirrbaren Innovations- und Qualitätsgeist der Kompostbranche“ und schätzte, dass an die 1.000 direkte Arbeitsplätze durch sie geschaffen wurden. Sein Versprechen, dass das Land Niederösterreich die Arbeit der ARGE Kompost & Biogas auch weiter unterstützen werde, wurde von den Veranstaltern als besondere Anerkennung ihrer Aktivitäten wahrgenommen.

Bundesrat Martin Preineder sieht in der Kompostierung eine dreifache „Win-Situation“: Gewinn für den Boden, Gewinn für die Umwelt und Gewinn für die dezentralen landwirtschaftlichen Einkommen. Der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, Bürgermeister Otto Auer, sekundierte mit dem Hinweis, die Kompostierung sei für die Landwirtschaft die „ursächliche Kreislaufwirtschaft“. Die Republik Österreich ehrte die Veranstaltung durch die ranghohe Abgesandte des BMFLUW Dr. Susanna Schragner von der Abteilung für Abfallwirtschaftsplanung, Abfallbehandlung und Altlastensanierung.

Den menschlichen und emotionalen Höhepunkt bildete die Verleihung des KompOsakars an „Mama Kompost“ Ute Lübke für ihr Lebenswerk. Ein guter Teil des hervorragenden internationalen Rufes der österreichischen Kompostierarbeit ist ihrem Schaffen und dem ihrer Familie zu verdanken. Die Volksschullehrerin hat schlicht ihr Leben dem Kompostieren gewidmet und jahrzehntelange Pionierarbeit geleistet.

 

Für den besten Kompost wurden ausgezeichnet:

Platz 1:Kompostanlage Andrea Höglinger, Hörsching, OÖ

Platz 2:Kompostanlage Sonnenerde Kulturerden GmbH, Gerald Dunst, Riedlingsdorf, Bgld.

Platz 3: Kompostanlage MTS Kompost, Thomas Seitz, Pichl bei Wels, OÖ

 

Für den Organisator des Praktikertages Robert Tulnik war unter anderem das starke mediale Echo von Bedeutung: „Die Veranstaltung hat die Kompostierung im Bewusstsein der Bevölkerung ein gutes Stück weiter gebracht – mit den Vorbereitungen für den nächsten Praktikertag 2017 wird unmittelbar begonnen.“


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