Laimer: FPÖ nimmt Anleihen bei SPÖ-Kampagne

„FPÖ ist als ‚Ausgrenzerpartei‘ nicht in der Lage zu regieren“

St. Pölten (OTS) - "Dass die FPÖ NÖ nun über das ‚leistbare‘ Leben für die BürgerInnen berät, kommt reichlich spät - nämlich erst Jahre, nachdem die niederösterreichischen SozialdemokratInnen ihre politische Arbeit nach diesem Aspekt ausgerichtet hat", kommentiert SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Robert Laimer Berichte zur Klausur der FPÖ NÖ: "Offenbar hat sich die FPÖ an die Kampagne der SPÖ NÖ erinnert, diese für gut befunden und Anleihen dabei genommen."

Die gleichzeitige Diffamierung der Wohnbaugenossenschaften zeige allerdings, dass die FPÖ mit diesem Thema nicht ernst zu nehmen sei, sagt Laimer: "Das ist nur ein weiterer, übler Schritt in der Gesamtdemagogie dieser Partei. Sind es doch die gemeinnützigen Genossenschaften, die das Modell ‚Leistbares Wohnen‘ umsetzen und je nach örtlichen Gegebenheiten mit oft teuren Rahmenbedingungen, wie beispielsweise den Grundstückspreisen, arbeiten müssen." Deshalb sei es Laimer wichtig klarzustellen, dass es beim leistbaren Wohnen vorrangig um die Zweckwidmung der Wohnbauförderung geht und die Polemik der Freiheitlichen wie immer fehl am Platz ist.

"Die Ausgrenzerpartei FPÖ - die ja auch von ‚guten‘ ÖsterreicherInnen und ‚bösen‘ AusländerInnen spricht - ist mit diesen Schwarz-Weiß-Mustern nicht in der Lage zu regieren. Denn dazu gehört die Erkenntnis, dass nicht alles hell, aber auch nicht alles dunkel ist - aber das wird die FPÖ wohl nie verstehen", so Laimer abschließend.

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