ASFINAG: Hauptarbeiten im Oswaldibergtunnel starten am 24. September

Vorbereitung für Gegenverkehr erfordert Nachtsperren; Section Control wird eingerichtet

Klagenfurt (OTS) - Mit der Generalsanierung des 4,3 Kilometer langen Oswaldibergtunnels wird es ab nächster Woche ernst. Im August fanden ausschließlich im Portalbereich und außerhalb der Fahrbahn Vorbereitungsarbeiten statt, mit dem Ende der Hauptreisezeit kann die ASFINAG jetzt die Hauptarbeiten im Tunnel starten. Im ersten Schritt wird bis Juni 2016 die Röhre Richtung Salzburg erneuert, der Verkehr wird in der zweiten Tunnelröhre Richtung Villach im Gegenverkehr (getrennt durch 40 Zentimeter hohe Poller) geführt. Das gesetzlich vorgeschriebene Tempolimit beträgt dabei 60 km/h, das auch durch eine Section Control überwacht werden muss.
Um Vorbereitungsarbeiten durchführen und die Verkehrsführung einrichten zu können, sind aber auch Nachtsperren erforderlich:
• Von Montag, den 14. September bis Mittwochfrüh, den 16. September ist die Richtung Villach zwischen 20 Uhr und 5 Uhr früh gesperrt; • die Richtungsfahrbahn Salzburg wird in den beiden Nächten darauf gesperrt, also von Mittwochabend bis Freitag 18. September, jeweils ebenfalls von 20 Uhr bis 5 Uhr früh.
• Von Sonntag, den 20. bis Mittwoch, den 23. September, ist neuerlich die Röhre Richtung Villach gesperrt.
• Beide Tunnelröhren müssen dann in der Nacht von 23. auf 24. September gesperrt werden (wieder 20 Uhr bis 5 Uhr früh).

Ab Donnerstag, den 24. September 5 Uhr früh ist der Gegenverkehrsbetrieb fertig eingerichtet und die Section Control Anlage aktiv.

Tunnel erhält in zwei Bauphasen modernste Sicherheitseinrichtungen

Der Oswaldibergtunnel wird bis Mai/Juni 2017 mit den neuesten Sicherheitseinrichtungen ausgestattet, die Aufrüstung der zweiten Tunnelröhre beginnt nach Ende der Reisezeit im September 2016. Ausgetauscht beziehungsweise saniert werden dabei alle Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen wie zum Beispiel Brandschutz, Lüftung, Beleuchtung, Videoanlage, Notruf, und Energieverteiler. Das besondere System "AKUT" wird ebenfalls installiert. Der Oswaldibergtunnel erhält also die so genannten "Tunnelohren", die bei untypischen Geräuschen Alarm schlagen. Unfälle können so schneller erkannt werden.
Auch bauliche Maßnahmen sind geplant. So werden etwa die Tunnelbeschichtung erneuert und mehr Fluchtwege gebaut, indem acht zusätzliche Querschläge hergestellt werden.

Die Generalsanierung des Oswaldibergtunnels ist eines der Großprojekte der ASFINAG in Kärnten. Die Investition beträgt mehr als 44 Millionen Euro.

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