SPÖ Wien-Wahlauftakt 1 – Faymann: Wien ist die Stadt der Solidarität

Bundeskanzler Faymann beim Wahlauftakt der SPÖ-Wien: „Wir stehen auf der Seite der Menschlichkeit, des Respekts und des Friedens“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann sprach heute, Donnerstag, beim Wahlkampfauftakt der SPÖ Wien in der Messe Wien. "In diesen Tagen und Stunden haben wir für Menschen da zu sein, die deshalb nicht in ihrer Heimat leben können, weil Krieg herrscht und weil sie vor Bomben, Terror und Gewalt fliehen mussten", sprach sich Faymann klar für Solidarität und Menschlichkeit aus und lobte die Arbeit von Bürgermeister Michael Häupl und der SPÖ Wien: "Wien ist die Stadt der Solidarität, sie hat Haltung bewiesen und jenen Schutz geboten, die Schutz brauchen, ohne lange zu diskutieren. Sie ist nicht nur ein Vorbild in Wirtschaftsfragen, bei der Bildung, der Ausbildung, der Kinderbetreuung, der Altenpflege und der Spitäler. Sie ist auch ein Vorbild in Sachen Menschlichkeit. Wien hat einen Kapitän, auf den man zählen kann bei Fragen der Menschlichkeit, Wirtschaftlichkeit und des sozialen Zusammenhalts - und der heißt Michael Häupl." ****

Faymann betonte, dass es auch eine Zeit gab, in der Österreicher und Deutsche politisch verfolgt wurden und vor den Nazis fliehen mussten. "Wir sind immer noch jenen Ländern dankbar, die nicht gefragt haben, wie viele Flüchtlinge es sind und was die Obergrenze ist, um Menschen vor Konzentrationslagern zu retten. Wir sind immer noch dankbar, dass wir aufgenommen wurden", sagte der Bundeskanzler. Faymann erzählte von einer Gedenkveranstaltung in Auschwitz, bei der ein ehemaliger Häftling von seinem Schicksal berichtet hat: "Er wünschte sich nur eine Sache, die man aus der Geschichte lernen muss: ‚Seid keine Zuschauer!‘ Wenn andere Menschen unsere Hilfe brauchen, müssen wir Solidarität zeigen. Jetzt sind wir in der Situation, Platz zu schaffen und jenen Menschen Schutz zu gewährleisten, die auf der Flucht sind."

Der Bundeskanzler warnte ausdrücklich vor "rechten Nationalisten in ganz Europa, die nur darauf gewartet haben, Menschen gegeneinander aufhetzen zu können. Hass und Gewalt sind ein kurzer Weg. Wir stehen auf der anderen Seite - auf der Seite der Menschlichkeit, des Respekts und des Friedens".

Bei der Wien-Wahl am 11. Oktober ginge es, so Faymann "um nicht mehr und nicht weniger als die Frage, ob diese Stadt die beste Hauptstadt der Welt bleibt. Wir brauchen keinen Strache, wir brauchen jemanden mit Erfahrung und Menschlichkeit, wir brauchen dich, lieber Michael, als unseren Bürgermeister", sagte Faymann in Richtung Michael Häupl und schloss: "Wer diese Stadt liebt, muss sich die Zeit nehmen, zur Wahl zu gehen und Michael Häupl und die SPÖ zu wählen!" (Forts.) ve

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