Ute Bock zu zweitem Asylgipfel: „Ein Dach über dem Kopf ist nicht genug!“

Neben Unterbringung braucht es auch Mittel für mittel- und langfristige Betreuung
 der Flüchtlinge

Wien (OTS) - Anlässlich des morgigen Asylgipfels erinnert der Verein Ute Bock die Österreichische Bundesregierung daran, dass es neben mehr Quartieren auch deutlich erhöhte Mittel für die Betreuung der Flüchtlinge braucht. Die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung wertet die Flüchtlingshilfsorganisation als ein sehr positives und ermutigendes Zeichen. 
Angesichts des nahenden Winters ist jetzt rasches Handeln der Regierung nötig: "Täglich rufen viele engagierte Menschen aus allen Bundesländern an, die bereit sind, Flüchtlinge unterzubringen", freut sich Ute Bock. Diese privaten Quartiergeber werden derzeit von der Regierung aber weitgehend allein gelassen. Dadurch sind Probleme vorprogrammiert.

Die Regierung und der Bund sollten daher die Hilfsbereitschaft der Menschen zum Anlass nehmen und in allen Bundesländern ausreichend Stützpunkte mit qualifizierten BetreuerInnen schaffen, die sich um die Flüchtlinge kümmern. 


"Ein Dach über dem Kopf ist nicht genug! Unsere langjährige Erfahrung zeigt uns, dass Flüchtlinge auch langfristige Betreuung brauchen. Dringend notwendig sind etwa Deutschkurse und psychologische Hilfe für traumatisierte Menschen", betont Ute Bock. Für diese wichtige Betreuung fehlen aber Mittel. "Die Situation in den Herkunftsländern wird immer bedrohlicher, deshalb werden noch mehr Hilfesuchende zu uns kommen. Und der Winter steht vor der Tür. Die Zeit drängt", unterstreicht Ute Bock.

Seit mehr als 10 Jahren ist der Verein Ute Bock ein nicht staatlicher Quartiergeber für Flüchtlinge in Wien. Derzeit arbeiten alle Mitarbeiter des Vereins mit Hochdruck daran, zusätzliche Wohnungen für die vielen obdachlosen Flüchtlinge bereitzustellen, um zu verhindern, dass diese in den kommenden kalten Wintermonaten auf der Straße stehen.

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