Windbüchler: Fischer muss Position für Israel beziehen

Grüne: Treffen mit Ayatollah Khamenei war ein Fehler

Wien (OTS) - Die Grünen warnen seit langem vor dem gefährlichen Spiel des Irans, der die Unantastbarkeit Israels und des jüdischen Volkes nicht akzeptiert, und fordern, die Diplomatie sprechen zu lassen anstatt Wirtschaftsbeziehungen zu forcieren.

"Nun ist das eingetreten, was wir Grüne und andere KritikerInnen der Iran-Reise Österreichs vorher gesagt haben, nämlich, dass weiterhin in klaren Worten die Vernichtung Israels von oberster offizieller Stelle propagiert wird", kommentiert die außenpolitische Sprecherin der Grünen das Vorgehen des Iran gegenüber Israel und dem Westen. "Es braucht nun Haltung, Rückgrat und Position für Israel und das jüdische Volk", fordert Tanja Windbüchler Bundespräsident Fischer auf, rasch und unmissverständlich eine Erklärung abzugeben.

Der religiöse Führer des Iran, Ayatollah Khamenei, hat einen Tag nach dem Besuch des österreichischen Bundespräsidenten einmal mehr klare Worte der Vernichtung Israels gefunden. Wörtlich verkündete Khamenei über seinen Twitter-Account an die Adresse Israels, dass es die nächsten 25 Jahre nicht erleben werde und verkündete als Religionsoberhaupt und mächtigster Mann im Iran, dass bis dahin der heroische und moralische Kampf des Jihad den Zionisten keinen Moment der Ruhe und des Friedens gönnen werde. "Dies war nicht das erste Mal, dass der oberste Glaubensführer im Iran öffentlich aufruft, Israel auszulöschen. Bundespräsident Fischer hat nun alles daran zu setzen, seine diplomatische Fehleinschätzung zu revidieren und eine öffentliche Erklärung für Österreich, für Israel und das jüdische Volk abzugeben", sagt Windbüchler.

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