Neudeck als Bundesobmann wiedergewählt

Umsetzung der 900 RH Empfehlungen sind Meilensteine für die Zukunft

Wien (OTS) - Komm. Rat Detlev Neudeck wurde bei der Bundesgeneralversammlung der Fachliste der gewerblichen Wirtschaft Österreich (FGWÖ) mit einem beeindruckenden einstimmigen Ergebnis in der Funktion als Bundesobmann bestätigt.

Die Bundesorganisation der Fachliste konnte im Zuge der WK-Wahlen im März 2015 zusätzliche Mitstreiter in Salzburg und Niederösterreich gewinnen. Erstmals seit Bestehen der Zweiten Republik schaffte eine parteifreie Vereinigung von Unternehmern damit den Einzug in das Wirtschaftsparlament der WKÖ.

"Dass unserer Organisation ohne Parteiapparat als einziger Neugruppierung der Einzug ins Wirtschaftsparlament gelang, erfüllt uns mit Freude und ist uns Auftrag in den nächsten fünf Jahren für die Interessen der Mittelständischen Wirtschaft ein direktes Sprachrohr zu sein. Dazu werden wir entsprechende Initiativen setzen und immer wieder die Bundesregierung an ihren Handlungen messen. Für uns ist als nächster Schritt die Senkung der Lohnnebenkosten das dringendste Gebot, neben der notwendigen Entschärfung am Arbeitsmarkt, bei dem es gilt von der Bestrafung (Auflösungsabgabe) zu einem echten Anreizsystem zu wechseln. Unsere Devise lautet "Leistung muss sich lohnen".

Anhand zweier Beispiele skizzierte Neudeck die völlig unzureichende Kompetenz der Bundesregierung in bedeutenden Wirtschaftsfragen die richtigen Maßnahmen zu setzen. Die Voestalpine AG verlagerte einen Teil ihrer Produktion in die USA. Grund dafür waren die miserablen Bedingungen des Wirtschaftsstandorts Österreich. Und für einen ordentlichen Staatshaushalt wäre es laut Neudeck besonders wichtig, die wahren Verhältnisse von Ländern und Gemeinden darzustellen. Aktuell würden diese verschleiert, weil Schulden in diverse Gesellschaften ausgelagert sind und künftige Belastungen wie Pensionsleistungen gar keine Berücksichtigung finden. Haftungen und Wertpapierentwicklungen bergen zudem weitere Risken, wie die Beispiele Hypo-Haftungen und Spekulationsskandale in Linz und Salzburg gezeigt hätten. Der Umstieg auf Doppik brächte die notwendige Transparenz, doch dagegen mauern in großkoalitionärer Eintracht Finanzminister Schelling und die Landeshauptleute.

"Es liegt an der Bundesregierung, was dereinst die Geschichtsschreiber über sie berichten werden, wie sie die von ihr verursachten höchsten Schulden, die höchsten Steuern und meisten Arbeitslosen aller Zeiten wirksam bekämpfen konnte. Ob sie die fast 900 Empfehlungen des Bundesrechnungshofes beharrlich ignorierte oder im Sinne von Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Effizienz Meilensteine für Gegenwart und Zukunft setzen konnte. Unsere Initiativen richten wir jedenfalls als konstruktives Angebot an die Bundesregierung für eine bessere Zukunft", betonte Komm. Rat Detlev Neudeck, wiedergewählter Obmann der FGWÖ.

Zum Bundesobmann-Stellvertreter gewählt wurden Mag. Dorothea Fiedler, Komm. Rat Karl Ramharter, Komm. Rat Peter Ottendorfer, Komm. Rat Günter Rittinger, Komm. Rat Robert Pulai, Ing. Peter Pichler, zum Generalsekretär wurde Rudolf Pitterka gewählt. (Schluss)

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