Grüne/Schautzer: Kärnten auf modernem, ökologischem „Holzweg“

Wichtiger Akzent für ökologische Bauweise und zusätzliches Bekenntnis zum Kärntner Energiemasterplan

Klagenfurt (OTS) - Sichtlich erfreut zeigt sich LAbg. Sabina Schautzer über den einstimmigen Beschluss des heutigen Wirtschaftsausschusses, mit welchem sich dieser zur Ressource Holz -mittels der Unterstützung der FHP-Charta für Holzbau - bekannt hat. "Mit diesem Beschluss wurde ein Schritt in die richtige Richtung gesetzt und somit auch indirekt ein weiteres Bekenntnis zu den Zielen des Kärntner Energiemasterplans abgegeben. Dieser setzt nämlich -insbesondere im Wohnungsbereich - auf energieeffiziente Sanierung mit heimischen Rohstoffen", so Schautzer.

"Modernes, komfortables, umweltfreundliches und günstiges Wohnen, das zusätzlich die heimische Wirtschaft ankurbelt, grüne Arbeitsplätze schafft und regionale Ressourcen nutzt, sind die Ziele, die die Grünen mit dem Forcieren von Holz als Baustoff sowie mit dem Kärntner Energiemasterplan erreichen wollen‟, führt Schautzer weiter aus.

"Österreichische Hersteller von Brettsperrholz sind im Holzbau weltweit führend und lieferten das Baumaterial für achtstöckige Holzhäuser in London oder sogar für vier neungeschossige Holztürme mit je 28m Höhe in Italien, die 124 Wohnungen beherbergen. In Kärnten ist der Bau von Häusern aus Holz aber durch landesgesetzliche Bestimmungen und Baunormen noch auf 4 Geschosse limitiert", bedauert Schautzer.
"Wir Grünen haben deshalb im Landtag bereits vor geraumer Zeit den Antrag gestellt, die Kärntner Bauvorschriften dahingehend zu novellieren bzw. auf eine entsprechende Änderung der Richtlinien des Österreichischen Instituts für Bautechnik einzuwirken, damit die Errichtung von Holzbauten mit mehr als vier Geschossen in Kärnten ermöglicht wird", erhofft sich Schautzer nun eine zügige Behandlung des Anliegens im Finanz- und Wohnbauausschuss.

"Kärnten hat laut Landwirtschaftsbericht der Kärntner Landesregierung einen Waldflächenanteil von 61,2 Prozent. Das sind 584.000 Hektar. Somit kommt auf jedeN BewohnerIn fast ein Hektar Wald. Das ist eine enorme regionale Ressource, überhaupt weil sich in Kärnten der Holzvorrat von Jahr zu Jahr vergrößert. Durch die Verwendung von Holz als Baustoff bleibt die Wertschöpfung innerhalb Kärntens‟, schließt Schautzer.

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