Eugen Freund: EU muss sich im Nahen Osten stärker für Frieden engagieren

SPÖ-Europaabgeordneter: Wegschauen ist keine Option, sondern erzeugt noch mehr Flüchtlinge – Atomdeal mit Iran jetzt nutzen

Wien (OTS/SK) - Der außenpolitische Sprecher der SPÖ-Europaabgeordneten Eugen Freund hat gestern Abend in seinen Reden im Plenum des Europäischen Parlaments zu einem engagierteren Handeln im Nahostfriedensprozess aufgerufen. "Wir EuropäerInnen müssen vom bloßen Zusehen zum richtigen Handeln kommen. Sich nicht zu engagieren, ist für mich keine Option, sondern erzeugt noch viel mehr Leid und Flüchtlinge. Wir müssen für einen erfolgreichen Nahostfriedensprozess vor allem die Hauptakteure an einen Tisch bekommen. Die EU vertritt 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger und diese Macht muss auch als globaler Player stärker als bisher spürbar werden", sagt Freund, Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten. ****

Freund äußerte sich außerdem positiv zum Nuklearabkommen mit dem Iran und gratulierte im Plenum insbesondere der Hohen Außenbeauftragten Federica Mogherini. "Die Wurzeln des Konflikts des Iran mit dem Westen liegen in der Revolution von 1979 mitsamt den negativen Folgen. Jetzt geht es darum, die gestärkten Beziehungen zum Iran dafür zu nutzen, die Krisen im Nahen Osten zu lösen. Ich hoffe und baue darauf, dass der Atomdeal mit dem Iran ein erster Schritt dafür ist", so Freund. (Schluss) sc/mp

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