Heinisch-Hosek: Gemeinsame, ganztägige Schule ist Schule der Zukunft

Bildungsministerin trifft im Rahmen von Projekt „Junge:Politik 2.0“ 25 SchülerInnen zum Gespräch – Mehr Entscheidungsfreiheit für Schulstandorte

Wien (OTS/SK) - Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat heute, Mittwoch, im Rahmen des Projekts "Junge:Politik 2.0/Triff Deine Wunsch-PolitikerIn" Jugendliche zum Gespräch im Bildungsministerium empfangen. 25 SchülerInnen aus ganz Österreich hatten bei dieser vom Netzwerk Kinderrechte Österreich initiierten Veranstaltung die Möglichkeit, Ministerin Heinisch-Hosek Fragen rund um Schule und Bildung zu stellen. Im Zentrum standen dabei Fragen zu aktuellen bildungspolitischen Vorhaben und zur neuen Matura genauso wie zur Schullaufbahn der Ministerin. Befragt zum Thema ideale Schule skizzierte Heinisch-Hosek ihre Vorstellungen von einer Schule der Zukunft, die eine gemeinsame, ganztägige Schule sein soll, in der es u.a. gemeinsames Lernen, Bewegung und Sport genauso gibt wie gemeinsames Essen, Kreativität und Musik. Diese Schule der Zukunft sollte auch "ohne Nachhilfe und Schultasche auskommen", sagte Heinisch-Hosek. ****

Befragt zu aktuellen Vorhaben betonte die Ministerin die Bedeutung der Schulautonomie: "Wir wollen den einzelnen Standorten mehr Entscheidungsfreiheit geben." Es gehe aber auch darum, die Verwaltung zu vereinfachen, sagte Heinisch-Hosek. Die Ministerin machte auf eine entsprechende Frage hin auch deutlich, dass sie als Vorbildländer all jene Länder sieht, die "Bildungsgerechtigkeit herstellen und die Kinder durch gemeinsame, ganztägige Schulen in verschränkter Form gut mitnehmen und fördern können".

Zum Thema neue Matura betonte Heinisch-Hosek, dass die Premiere gut geklappt habe. Durch das Drei-Säulen-Modell (vorwissenschaftliche Arbeit, standardisierte schriftliche Klausuren, mündliche Prüfungen) der neuen Matura könnten die SchülerInnen individuell zeigen, was sie können. Mit Blick auf ihre eigene Schullaufbahn unterstrich Heinisch-Hosek die Bedeutung von Empathie und Engagement im Schulunterricht: "In meiner Zeit waren manche Gegenstände mühsam, weil dahinter mangelndes Engagement bei den Lehrenden zu spüren war", sagte die Ministerin. Nicht zuletzt deshalb gelte es, Freude und Spaß an der Schule zu fördern - etwa durch mehr pädagogische Freiheit am Standort.

Das vom Netzwerk Kinderrechte Österreich initiierte Projekt "Junge:Politik 2.0/Triff Deine Wunsch-PolitikerIn" ist ein Projekt zur Förderung der Begegnung junger Menschen mit Verantwortlichen in der Politik. (Schluss) mb/sc

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