Asyl - Schmid: Strache-FPÖ steht für Menschenverachtung, SPÖ für Menschlichkeit

Wien (OTS/SK) - "Wenn zigtausende Menschen Zuflucht und Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, dann ist selbstverständlich, dass wir die Pflicht haben, zu helfen", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die FPÖ disqualifiziert sich mit den heutigen menschenverachtenden Äußerungen von General Kickl gegenüber Schutzsuchenden und allen, die ihnen Hilfe anbieten, wieder einmal selbst. "Die FPÖ ist in ihrem Denken genauso begrenzt, wie es sich in ihren Reden niederschlägt:
Grenzbalken, mehr Zäune und Stacheldrähte ist alles, was der FPÖ zur Not der Menschen einfällt. Während Bundeskanzler Werner Faymann menschlich und rasch Lösungen für die, die Hilfe brauchen, findet", betont Schmid. ****

"Gestern hat FPÖ-Chef Strache wieder einmal ‚noch mehr Grenzzäune‘ gefordert, an den EU-Außengrenzen, aber auch an den österreichischen. Sein Abgeordneter Hafenecker macht sich indessen hauptsächlich Sorgen um die Kosten von Sicherheitsvorkehrungen in Zügen, in denen Flüchtlinge mitfahren, und heute setzt FPÖ-General Kickl noch eins drauf, indem er das Handeln der Bundesregierung als ‚Pervertierung des Asylgedankens‘ betitelt und von einer ‚Realitätsverweigerung‘ spricht." Klar sei, so Schmid: "Die grausame Realität verweigert aber nur die FPÖ. Die SPÖ steht für Menschlichkeit, die FPÖ für Menschenverachtung." Diese Haltung zeigten auch Demos der Blauen gegen Kriegsflüchtlinge in Wien.

"Wenn Menschen, die ohnehin geschwächt und erschöpft sind, die die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer überlebt haben, sich zu Fuß aufmachen, um den Schutz zu finden, auf den sie ein Recht haben, dann hat der Kanzler völlig recht, wenn er sagt, ‚Grenzbalken hinauf, eine andere Möglichkeit gibt es nicht‘", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. Den Vorwurf seitens der FPÖ, dabei gegen die Bevölkerung zu arbeiten, entkräfte ein einziger Blick auf die großen österreichischen Bahnhöfe oder einfach in die Nachrichten, so Schmid, der den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern seinen Dank dafür ausspricht, dass sie "den Menschen neben Nahrung und Kleidung auch ein Gefühl der Sicherheit geben". (Schluss) bj/ps

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