Blümel: Straches vereinfachte Welt hat mit der Realität nicht das Geringste zu tun

Strache reitet Angst-Welle und agiert als Problemverstärker, statt an Lösungen zu arbeiten – Gemeinsames Vorgehen in Flüchtlingsthematik nötig

Wien (OTS) - "Von der FPÖ kam noch kein einziger sinnvoller Vorschlag zur gemeinsamen Bewältigung der Flüchtlingsthematik. Stattdessen reitet Strache mit vollem Genuss die Angst- und Populismus-Welle und agiert lieber als Problemverstärker, statt sich mit möglichen Problemlösungen zu beschäftigen. In seiner einfachen Welt baut man einen Stacheldrahtzaun rund um Österreich und alle Probleme sind gelöst - so funktioniert die Welt á la Strache. Wer noch immer meint, mit einem Ausstieg aus der Europäischen Union oder mit einem solchen Stacheldrahtzaun rund um Österreich sei das Problem gelöst, der gaukelt der Bevölkerung eine einfache und simple Welt vor, die nichts mit der Realität zu tun hat", betont ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel. "Was wir in dieser Ausnahmesituation brauchen, sind Solidarität und Zusammenhalt. Nicht Angst machen, sondern Angst nehmen ist das Gebot der Stunde. Nicht nur mit den Symptomen beschäftigen, sondern die Ursachen in den betroffenen Regionen angehen ist dringend erforderlich", so Blümel, und weiter: "Als christlich-soziale Bewegung ist es unser Selbstverständnis dort zu unterstützen, wo es wirklich notwendig ist und gleichzeitig klar zwischen tatsächlichen Flüchtlingen und Auswanderern aus wirtschaftlichen Gründen zu unterscheiden." Als "zentral" bezeichnet der Generalsekretär die Ursachenbekämpfung vor Ort durch Schutzzonen, Auffangzentren in den Herkunftsländern und dem internationalen Einsatz gegen Terror. "Wir haben von Beginn an eine faire Aufteilung der Flüchtlinge in ganz Europa und einen verstärkten Schutz der EU-Außengrenzen gefordert", betont Blümel, der klarstellt: "Jetzt ist Europa dran zu zeigen, was es kann. Und Europa sind wir alle. Es braucht jetzt jedenfalls Tempo und Aktion, statt Verschiebungen und Vertröstungen. Es braucht die unmittelbare Einberufung eines Sondergipfels und es braucht eine unmittelbare Stärkung der Außengrenzen und eine Neuordnung der Dublin-Regelungen. Außergewöhnliche Situationen benötigen außerordentliche Maßnahmen. Stacheldrahtzäune rund um Österreich und Angstwellen sind jedenfalls keine Lösung", so der ÖVP-General.

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