SPÖ-Themenrat (3)- Heinisch-Hosek: „Für gerechtes Bildungssystem, das alle mitnimmt und niemanden zurücklässt“

Plädoyer für gemeinsame, ganztägige Schule und mehr Schulautonomie – Seit SPÖ Bildungsministerium leitet, viel weitergegangen – Guter erster Schultag für Flüchtlingskinder

Wien (OTS/SK) - Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat heute, Samstag, beim SPÖ-Themenrat unter dem Motto "Bildung. Chancen. Zukunft" bekräftigt, dass die SPÖ als Bildungsbewegung für Fortschritt steht und dafür, dass kein Kind zurückgelassen wird. "Wir stehen für ein gutes und gerechtes Bildungssystem, das alle mitnimmt und niemanden zurücklässt." Das gelte sowohl für die Frühpädagogik und die Schule als auch für die duale und tertiäre Ausbildung sowie die Erwachsenenbildung, erklärte Heinisch-Hosek. Ein klares Bekenntnis gab es von Heinisch-Hosek zur gemeinsamen, ganztägigen Schule: "Wir wollen, dass unsere Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren den ganzen Tag gemeinsam in verschränkter Form unterrichtet werden, damit sie voneinander profitieren und lernen." Die Ministerin bekräftigte auch, dass in der Bildung viel weitergegangen ist, seitdem die SPÖ Verantwortung für das Bildungsressort übernommen hat. "Und es wird auch noch viel weitergehen", sagte Heinisch-Hosek hinsichtlich der derzeit in Verhandlung stehenden Bildungsreform. ****

Mit Blick auf den kommenden Schulanfang und die schulpflichtigen Flüchtlingskinder unterstrich Heinisch-Hosek: "Wir haben es geschafft, dass alle Kinder, die vor dem Krieg geflohen sind, bei uns einen guten ersten Schultag in Sicherheit verbringen können." Froh zeigte sich die Ministerin auch darüber, dass die "dunklen bildungspolitischen Zeiten" unter Schwarz-Blau vorbei sind - und dank eines "roten Bildungsministeriums viel weitergegangen ist". Die Ministerin erinnerte hier etwa an die Einführung der Neuen Mittelschule mit einer völlig neuen Lehr- und Lernkultur, die neue Matura, die "trotz aller Unkenrufe gut geklappt hat", oder die kleineren Klassen.

Die Bildungsministerin skizzierte auch die "Schule der Zukunft". Sie soll eine gemeinsame, ganztägige Schule sein, in der es u.a. gemeinsames Lernen, Bewegung, Sport, gemeinsames Essen, Kreativität und Musik gibt. Die Schule der Zukunft sei auch eine Schule, in der Lehrende und FreitzeitpädagogInnen die Kinder und ihre Begabungen in den Vordergrund stellen. Wichtig sei aber auch die neue PädagogInnenbildung - hier sollten auch jene einbezogen werden, die mit den Kleinsten arbeiten, plädierte Heinisch-Hosek für eine masterwertige Ausbildung. Mit mehr Autonomie an den Schulstandorten sollen u.a. die DirektorInnen mehr Möglichkeiten bekommen, Teile des Lehrplans anders zu gestalten. Zudem gelte es, die Übergänge zwischen dem Kindergarten und der Volksschule "sanfter zu gestalten". Es brauche weiterhin gute Rahmenbedingungen für die Erwachsenenbildung, damit alle durch Bildungsabschlüsse ihre Chancen im Leben wahrnehmen können, sagte die Ministerin, die auch auf die zentrale Bedeutung der Ausbildungspflicht bis 18 verwies.

Heinisch-Hosek betonte im Zusammenhang mit den kommenden Wahlauseinandersetzungen auch, dass es wichtig ist, dass die "SPÖ ihre Bedeutung als Bildungsbewegung hochhält und auf den großen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und persönlichen Nutzen hinweist". Auch das Motto der SPÖ-Bildungspolitik sei, so Heinisch-Hosek, klar: "Wir warten nicht auf bessere Zeiten, wir machen sie". (Forts.) mb/mo

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