Christian Ragger: Sicherheit von Kärnten ernsthaft gefährdet

Große Teile der Exekutivkräfte werden in das Burgenland abkommandiert – Sofortiger Sicherheitsgipfel notwendig

Klagenfurt (OTS) - Wie aus gut informierten Kreisen des Landespolizeikommandos Kärnten erschreckenderweise in Erfahrung gebracht werden konnte, werde das Gros der Kärntner Polizei zur Einsatzverwendung in das Burgenland abkommandiert. "Diese Tatsache stellt eine massive Sicherheitslücke für unser Bundesland dar. Die Fertigstellung der Zaunanlagen an der ungarischen Grenze führt dazu, dass immer mehr Schlepper versuchen, über den slowenischen und italienischen Raum nach Österreich und Deutschland zu gelangen", betont der Obmann der FPÖ-Kärnten LR Mag. Christian Ragger.

Der Umstand, dass Kärnten bereits durch die Schließung der Polizeidienststellen im vorigen Jahr einen massiven sicherheitspolitischen Einschnitt hinnehmen musste, lässt diese neuerliche sicherheitspolitische Schikane umso dramatischer erscheinen.

"Kärnten ist aufgrund seiner geografischen Lage in besonderem Maße von Asylströmen und den damit verbundenen Risiken verbunden. LH Dr. Peter Kaiser ist aufgefordert mit Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner in Kontakt zu treten und auf das Schärfste zu protestieren. Außerdem ist ein sofortiger Sicherheitsgipfel einzuberufen und über notwendige Maßnahmen zu diskutieren", macht Ragger klar. Es sei unhaltbar, dass durch diese Aktion ein Sicherheitsrisiko für die Kärntner Bevölkerung entstehe.

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