Russland gewinnt den "European Traffic Education Contest" in der Südstadt (+ Foto)

Russische Teams sichern sich Gold- und Silbermedaille vor Lettland

Wien (OTS) - Am Freitag, 4. September 2015, wurde auf Einladung des ÖAMTC im Bundessport- und Freizeitzentrum Südstadt der 30. "European Traffic Education Contest" (kurz: ETEC) ausgetragen. 23 Teams aus 21 Nationen reisten zum Finale dieses europäischen Kinder-Fahrradwettbewerbs an. Acht Stationen musste jedes Team bewältigen, dann standen die Sieger fest: Anna Labutina, Nikita Checkanov, Ruslan Beresnev und Pavel Volkov aus Russland, die für den Club RAS ins Rennen gingen, sicherten sich den ersten Stockerlplatz, gefolgt von den ihren Landsleuten vom RAF und dem Team aus Lettland (LAMB).

"Der ÖAMTC ist einer der Mitbegründer des ETEC und war seit den Anfängen des Wettbewerbs im Jahr 1986 immer mit einem Team dabei", erinnert sich ÖAMTC-Präsident Werner Kraus. "Heuer sind wir zum zweiten Mal Veranstalter dieses Fahrradspektakels und es ist uns eine besondere Freude, Kinder so vieler Nationen in einem freundschaftlichen Umfeld zusammenzubringen. Gleichzeitig vermitteln wir ihnen die Relevanz des sich sicher im Verkehr Bewegens, aber auch ein Stück weit die kulturelle Vielfalt Europas." Der ETEC wird jährlich von einem anderen Mitgliedsclub der FIA Region I veranstaltet. Heuer hat sich zudem die Europäische Kommission zu einer großzügigen Förderung des Events entschieden.

An den diesjährigen lokalen, regionalen und nationalen Vorentscheiden zum Europa-Wettbewerb nahmen rund 450.000 Kinder teil. Die 92 Besten - jeweils zwei Mädchen und zwei Buben von zehn bis 12 Jahren werden pro Club entsandt - schafften es ins Finale nach Österreich. Jean Todt, FIA-Präsident und UN-Botschafter für Verkehrssicherheit zeigt sich stolz: "Die Sicherheit im Straßenverkehr ist ein zentrales Anliegen der FIA und gerade Kinder zählen zu den am meisten gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Ich bin sehr froh, dass die FIA mit diesem jährlichen Event dazu beiträgt, Kinder mit den Fähigkeiten auszustatten, die sie brauchen, um sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen."

Um den Wettbewerb für sich zu entscheiden, müssen die Teilnehmer ihr Fahrrad bei Geschicklichkeits- und Balanceübungen beherrschen, Kenntnisse über die Ausrüstung des Fahrrads und zum Themenbereich Erste Hilfe mitbringen. Außerdem wird das Theoriewissen zu Straßenverkehrsregeln abgeprüft und die richtige Umsetzung im Verkehr bei einem Parcours getestet. Für den ÖAMTC gingen zwei Mädchen aus Oberösterreich und zwei Buben aus Niederösterreich ins Rennen. Sie qualifizierten sich über das ÖAMTC Verkehrssicherheitsprogramm "Wer ist Meister auf zwei Rädern?" zur Teilnahme am Europawettbewerb.

Mehr Informationen zum Bewerb gibt es online unter www.trafficeducationcontest.eu. Infos zu den Verkehrserziehungsprogrammen des ÖAMTC unter www.oeamtc.at/verkehrserziehung.

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