FP-Schock: Flughafen AG auch in zweiter Ebene ein Privilegien-Paradies

Nicht nur die Vorstände, auch die Direktoren dürfen sich über Traum-Gehälter freuen

Wien (OTS) - Nicht nur die beiden Vorstände stellen mit ihren Bezügen die Gage von Bürgermeister Michael Häupl weit in den Schatten - auch die Direktoren, also Mitarbeiter der zweiten Management-Ebene, sind finanziell bessergestellt. Sie erhalten nämlich eine Jahresvergütung von bis zu 270.000 Euro. Natürlich kommen auch sie wie ihre Kollegen im Vorstand so nebenbei in den Genuss von Extra-Leistungen wie Dienstwagen, Zusatzpensionen oder Krankenversicherungen. "Dabei ist durchaus zu diskutieren, ob Berufserfahrungen als ehemaliger Jugendsekretär der Wiener SPÖ oder als Büroleiter von Staatssekretär Josef Ostermayer tatsächlich eine ausreichende Qualifikation für einen Direktorsposten darstellen. Es ist eher anzunehmen, dass Rot durch Wien und Schwarz durch Niederösterreich den Flughafen als Privilegien-Eldorado für ihre Günstlinge missbrauchen", so Wiens FPÖ-Finanzexperte Stadtrat DDr. Eduard Schock. Er erneuert die freiheitliche Forderung, dass in allen Bereichen und Betrieben, in denen die Stadt Wien eine beherrschende Stellung einnimmt, eine Gehaltsgrenze einzuziehen ist: "Kein Manager darf mehr verdienen als der Wiener Bürgermeister. Wem der Bezug in Höhe von mehr als 16.000 Euro monatlich zu wenig ist, der darf sich gerne am freien Markt anbieten und sehen, wo er mehr bekommt." (Schluss)

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