Rote Jugendorganisationen: Dublin aussetzen! Legale Fluchtrouten schaffen!

Helfen wir den Menschen jetzt in Österreich

Wien (OTS) - "Tote Kinder werden an den Stränden des Massengrabs Mittelmeer angespült, weil der militarisierte Grenzschutz wichtiger ist als humanitäre Hilfe. Menschen müssen jämmerlich in LKWs ersticken, weil radikaler Abschottungsfanatismus wichtiger ist, als endlich legale und sichere Fluchtkorridore zu schaffen. Dieser totbringende Wahnsinn in Europa muss endlich gestoppt werden. Wer jetzt nicht hilft, macht sich selbst schuldig!", kritisieren Katrin Walch (VSSTÖ), Katharina Kucharowits (JG), Heli Gotthartsleitner (Rote Falken), Christina Götschhofer (AKS), Julia Herr (SJ) und Mario Drapela (FSG Jugend), die aktuellen "tieftraurigen, zutiefst erschütternden und nicht zu duldenden" Geschehnisse in Ungarn und an den EU-Außengrenzen.

"Das Dublin-System und die Festung Europa sind gescheitert und hinterlassen eine Spur von Tot und menschlichem Leid", so die VertreterInnen der Jugendorganisationen , die daher auf eine sofortige Aussetzung des Dublin-Abkommens durch Österreich drängen:
"Die einzige menschliche und vernünftige Lösung ist eine sofortige Aussetzung der Dublin-Verträge. Geben wir den Menschen endlich jetzt Hilfe und holen wir diese schutzbedürftigen und vor dem Krieg geflüchteten Menschen von Ungarn nach Österreich!"

Neben der Aussetzung des Dublin-Abkommens fordern die Jugendorganisationen die schnellstmögliche Schaffung legaler Fluchtrouten nach Europa, was jegliche leidige Schlepperdiskussion sofort obsolet machen würde. "Tausende helfende Menschen haben die letzten Tage Großartiges geleistet, jetzt ist es an der Zeit, dass endlich nicht mehr weggeschaut wird, vor allem der Außenminister hat "lange genug den Kopf in den Sand gesteckt", so die Vorsitzenden abschließend.

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Julia Herr
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