Jugendarbeitslosigkeit: Stur bleiben allein löst keine Probleme, wir brauchen neue Ideen

Lehrwerkstätten verschieben Arbeitslosigkeit nur zu den über 20-Jährigen

Wien (OTS) - "Die Lehrwerkstätten alleine können das Problem der Jugendarbeitslosigkeit nicht lösen. In den letzten zehn Jahren ist Jugendarbeitslosigkeit massiv angestiegen. Das Problem wird durch die Lehrwerkstätten nur verlagert, denn die Arbeitslosigkeit steigt bei den 20- bis 24-Jährigen nachweislich", berichtet Beate Meinl-Reisinger, NEOS-Spitzenkandidatin.

"Wenn man das Problem Jugendarbeitslosigkeit effektiv und nachhaltig bekämpfen möchte, muss schon viel früher, nämlich bei der Pflichtschulbildung ansetzen. Denn immer noch hängt der Schulerfolg der Jugendlichen davon ab, in welchem Bezirk sie zur Schule gehen. Dagegen hätte die Stadtregierung schon längst etwas unternehmen können", kritisiert Meinl-Reisinger.

"Wenn der Bürgermeister stattdessen die Wirtschaft in die Pflicht nehmen will und von ihr verlangt, Arbeitsplätze zu schaffen, dann muss er auch für die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, durch Steuererleichterung für Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, durch Senkung der Lohnnebenkosten für Lehrlinge, und Schaffung neuer Lehrberufe", fordert Meinl-Reisinger. "Vor allem brauchen wir eine einheitliche Strategie für 16- bis 25-Jährige, die dafür sorgt, dass die Jugendlichen tatsächlich am Arbeitsmarkt integriert werden können und das im Einklang mit der Lebensrealität der Jugendlichen."

"Die Lehrwerkstätten sind ein Auswuchs des alten Systems, das nichts mehr auf die Reihe bringt und alle wichtigen Reformen blockiert. Wir müssen das System aufbrechen, um etwas zu bewegen. Wir können das Bildungssystem reformieren und Kindern neue Chancen geben - dafür kämpft NEOS", betont Meinl-Reisinger.

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